A.Feuerbach: Selbstbildnis (alle)

Devino M., Freitag, 10. Juli 2020, 10:19 (vor 235 Tagen) @ Devino M.

"Wer für hohe Ideale lebt, muss vergessen, an sich selbst zu denken."

- Anselm Feuerbach -
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Natürlich gibt es viele Gründe, warum es der Menschlichen Sphäre so schwer fällt aufzuwachen. Man braucht nur gründlich in sich selbst schauen, statt nach außen alles zu projizieren, in etwa. Und klar, was hat man den verschiedensten Heiligen, Eingeweihten oder völlig unschuldigen Menschen aus reiner Illusion angetan [glücklicher Weise verteilt sich ja vieles, auf vieles – so dass nicht alles für alles verantwortlich ist]. Man empfängt, wenn man bereit ist ohnehin alles wieder zurück [deswegen ist das Aufwachen an vieler Stelle ja so furchtbar, weil man innerlich zumindest mit gewissen Dingen konfrontiert ist]. Das Karma ist man selbst, in der einen oder anderen Weise, empfängt man sich selbst [empfängt man es nicht, gibt es kein zurück zu Gott, für das jeweilige].

Der Schock der an irgend einer Stelle entsteht, wenn ein Weltbild zergeht, und ein umfassenderes Selbstbild sich in irgend einer Weise eröffnet, wird also von einem Selbst [in der Erfahrung seiner Gotterkenntnis] versetzt. Im Grunde ist Gott nicht von uns entfernt, sondern jeder bloß selbst aufgrund von Angst vor sich selbst gehemmt.

Es ist doch wahrlich nicht die böse Welt oder sonst etwas Äußeres verantwortlich, oder? Ist nicht ein jeder irgendwo immer auch hinreichend mit sich selbst und für sich? Und ist nicht alles wessen man gewahrt (aus Sicht des 4. Naturreichs) aus dem eigenen Selbst/der Seele? Wenn doch die Seele, viele Leben (auf dem Tacho) vollzogen hat, und diese einem doch am nächsten ist, wovor hat man denn dann hmm.. Angst, in seinem inneren, sich allem zu stellen, was man doch nur selber ist?

Der Umfang sei doch auch immer wie er sei – mehr als geht, von der Seele und seinem höheren Selbst, geht, und ansonsten kann man loslassen und vertrauen und sich selbst anschauen wie man ist. Als hätte man jemals irgend etwas zu verlieren. Nur peinlich wäre es, wenn man gerettet werden müsste (kann doch immer nur selbstauferlegte Unmündigkeit bedeuten für den einzelnen jedenfalls und für eine gewisse Zeit in mancher Hinsicht)?!

Ehrlich mal, seid doch einfach mal ihr selbst, statt ständig Projektionen auf andere zu werfen, um diesen wieder nachzurennen [und auf dem Weg ständig andere damit zu belästigen – echt kindisch sowas]. Ist es peinlich oder nicht – oh Mensch wundere dich nicht. Bist auch nur einmal du, zweimal du, dreimal du, usw. [eigentlich Ich Ich Ich alles, aber die Annahme auf Du, ist dann vielleicht so rum gesehen auch leichter] – unendlicht du selbst (und nicht mit allem muss man andere behelligen - außer es erhellt etwas und bringt neues Licht oder eine neue Perspektive ein die zu erweitern vermag).


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