Anrecht auf Wissen - I4 (alle)

Devino M., Mittwoch, 24. Juni 2020, 22:54 (vor 86 Tagen) @ Devino M.

Artikel I Absatz 4: Jedes Lebewesen hat ein unabdingbares und bedingungsloses Recht auf alle Informationen.

Dieser Unterabschnitt ist eine Garantie, dass alle Wesen alle notwendigen Informationen erhalten, die sie benötigen, um ihre Aufgabe im Universum, die größere Perspektive der Evolution und alle weiteren Dinge, die sie für ihre Entscheidungen, für ihr Wachstum und ihr Wohlbefinden brauchen, zu verstehen. All diese Daten werden von Aufgestiegenen Meistern oder anderen Wesen bereitgestellt, die die Entwicklungen der verschiedenen Rassen und Zivilisationen überwachen.
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Zum einen, mit entsprechender Geistiger Befähigung kann grundsätzlich jeder alles Wissen, was es zu wissen gibt. Es liegt nicht an den Informationen. Zudem ist auch so hinreichend bekannt. Doch wieder auf der anderen Seite, selbst wenn etwas bekannt ist, wie weit kann einer damit überhaupt etwas anfangen, auch wieder von der Befähigung allein schon her gesehen. Dann wird aber auch zählen, worin einer alles angeschlossen und eingebunden ist. Auch dadurch hat eine Kenntnis eine unterschiedliche Auswirkung bereits.

Vielmehr ist es das Übermaß an nutzlosen Informationen. Das ist auch in etwa die Taktik der Verschleierung auf Erden wohl im Negativen. Angefangen bei Christus Jesus, der die Selbstverwirklichung lehrte, statt dessen wird alle gedreht und man meint sogar, man kann oder darf nur durch Christus Jesus Gott anbeten, im fanatisch-dogmatischem Christenglauben. Doch wenn man nun fragte, was ist die Rettung (was ohnehin schon ein Unsinn ist)? Würde man auf Jesus oder sonst wohin verweisen. Aber wo ist da die Rettung desjenigen denn worin nun? Hat man etwa in Unwissenheit Zuflucht genommen? Statt Selbstverwirklichung soll man sich von Gott lösen und ihn durch Jesus (am besten als Person) anbeten? Und dies soll welcher Jesus gelehrt haben? Was hat es die letzten 2.000 Jahre gebracht? Es hätte wohl sehr viel mehr gebracht, wenn das erhalten wäre, was tatsächlich eingebracht und von ihm gelehrt wurde. Denn wo sind die ganzen erleuchteten eingeweihten Christen? Man braucht ja nicht schüchtern sein? Den sicherheitshalber abwarten? Hmm, dann kann man sich im Leben wohl grundsätzlich nützlicher erweisen? Ein Christus ist so etwas wie die Verwirklichte Geistige Hierarchie selbst. Das ist überhaupt nichts kindisches, wie die heutigen sogenannten Christen in der Welt.

Dass alles so weit überflutet wird mit nutzlosen Informationen, dass man Schwierigkeiten hat, die brauchbaren Dinge raus zu filtern, dass ist ein ziemliches Übel. Die breiten verwirrten Massen besorgen in ihrer Unkenntnis ertränkt den Rest an Unwissenheit. Denn es hat doch von jedem einzelnen eine Wirkung, was er denkt, abhängig der einbezogenen Stofflichkeit für alle die damit zu tun haben. Somit ziehen sich alle selbst gegenseitig runter in die Unwissenheit. Statt sich nützlich zu sein im Geistigen Streben und Leben an sich.

Ansonsten auch die Frage wofür es eingesetzt wird. Die bestimmte Kenntnis, kann ja nur auf die Gesinnung treffen, die vorherrscht. Und die entsprechende Gesinnung wird es auf ihre Weise zu gebrauchen suchen. Es ist also nicht nur die Frage dessen, ob die Information bereit gestellt wird, über alles mögliche, was jeweils bestimmten Kreisen vorbehalten ist, aus vernunftgründen, oder wie weit es denjenigen im größeren Zusammenhang betrifft und derjenige hinters Licht geführt wird und von falschen Annahmen z.B. ausgeht in gewissen Verhältnissen, man eine Aufklärung jedoch vorenthält oder gar die Situation ausnutzt (das wäre dann die fehlende Information an der erforderlichen Stelle). So dass man ein wenig unterscheiden sollte, wie weit es also eine nutzvolle oder erforderliche Information tatsächlich ist, oder etwas was andere betrifft und denjenigen der gerne etwas wüsste nichts angeht. Und abhängig eben dessen, ob der Schaden oder Nutzen größer ist an sich. Denn die Frage ist, warum sollte jemand über z.B. jemanden etwas bestimmtes wissen wollen, anstelle über etwas an sich wissen zu wollen? In der Richtung findet sich in etwa ein wesentlicher Unterschied. Kenntnis über Dinge, oder Kenntnis über andere (ausgenommen, des Kreises im gewissen Rahmen, mit dem man zu tun hat und von dem man auch beeinflusst wird).

Zu Differenzieren wäre sicherlich, wie weit es die Allgemeinheit oder jemanden im besonderen betrifft. Und wofür, warum, die Information weitergeben wird. Denn genauso könnte man auch auf das Recht fordern, informiert zu werden, wenn über einen selber Informationen weiter gereicht werden. Denn auch damit, abhängig der Art der Information, setzt man jemanden gewissen anderen Kreisen oder Einflüssen aus, wo derjenige dies nicht will?

Und das ist der Knackpunkt. Die Frage ist auch, welche Ebene die Information betrifft, und ob es angebracht ist, die Informationen einer Ebene, an andere Ebenen zu geben. Denn wenn es auf einer Ebene ist, dann gehört es dieser Ebene, und nicht notwendig einer anderen Ebene (und wer es braucht, kann es eben dort selbst abholen wo es ist). Wenn eine Information also auch einen bestimmten Kreis betrifft, dann hat diese in anderen Kreisen nichts verloren, wenn die Kreise vor allem wenig wohlwollend demjenigen entgegen stehen usw. Also ist das Recht auf Information wenn dann vor allem als eine grundsätzliche Ausrichtung gedacht, und nicht dafür wildlinks alles zu vertauschen. Denn jede Information kann verschiedene Dinge beinhalten oder auf diese verweisen. Jede Information hat auch eine Wirkung. Es ist nie nichts. Es ist nur die Frage, was alles einbezogen ist. Es geht mehr also darum den Missbrauch vorzubeugen, in verschiedener Hinsicht. Und um die erforderliche Aufklärung und Kenntnis der eigenen Natur und Möglichkeiten.

Im Grunde sollte jede Seele alles wissen, was mit ihr zu tun hat. Der Mensch so viel wie er verarbeiten kann und es mit ihm vereinbar ist. So dass es ihm selbst oder anderen nicht bloß schadete. Man kann ja auch Werbung als Information ansehen, doch wenn man schaut, wie sehr das Unterbewusstsein zugemüllt wird (z.B. Fernsehwerbung), ist es die Frage, warum die Menschheit sich gegenseitig auch noch womöglich mit Vorsatz oder gar überreizt zumüllen muss? Warum braucht man das? Und so ist manchmal weniger doch mehr.


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