Aristoteles: Freundschaft nahegelegt (theopraktisch) (alle)

Devino M., Freitag, 19. Juni 2020, 22:01 (vor 91 Tagen) @ Devino M.

"Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern."

- Aristoteles -
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Eine Freundschaft kann es erst dann sein, wenn man innerlich sich kennt und begegnet ist und die gemeinsamen Emanationen pflegt.

In der Regel, soweit man sich nicht kennt, baut man eine Freundschaft durch vor allem innere Pflege über Jahre auf. Dann kann es erst Freundschaft genannt werden.

Nur weil man sich namentlich gegenseitig Freund Freund, oder Freundin Freundin nennt, ist es noch lange keine Freundschaft dadurch. Außer eben namentlich, aber ist ja dann falsch es so zu nennen, wenn es dies nicht wirklich ist.

Im Grunde ist es jederzeit entscheidend, was man zwischen sich und den Freund/Freundin innerlich pflegt und stellt. Das ist die Grundlage auf der die entsprechende Freundschaft tatsächlich steht. Nebst natürlich auch gemeinsamer Erfahrung und Erlebnissen (können Erlebnisse bloß theoretisch sein? - jedenfalls in einer Freundschaft ist es ja eine gemeinsame Erfahrung die dann bei beiden auch energetisch vorhanden ist - ebenso ist das innerlich gepflegte als Energie vorhanden - dass bloß Gesagte ist dann entsprechend als Energie vertreten, oder stimmt nicht zur Energie überein - dann als Freundschaft vorgegeben, wäre es gar Heuchelei).

Und so gibt es wohl noch die eine oder andere Unterscheidung. Zum Beispiel, dass Freundschaft nur auf Augenhöhe sein kann. So dass sich an vielem dies und jenes zeigt. Basis ist ein gemeinsamer Wille (und hier z.B. scheiden sich die Geister, schon in der Weise, wenn man auch nur bestrebt wäre, etwas nicht auf Augenhöhe ausrichten zu wollen - außer wo es nach Stoff und Substanz sich der Ebene nach selbst natürlich löst, oder nach spezifischen Kreisen u.s.w.). Freundschaft hat natürlich Ehrlichkeit als Voraussetzung sowieso - sprich, dass man über alles spricht, und sprechen kann, was in irgend einem Zusammenhang zueinander steht. Kommunikatives Handeln ist also in der Freundschaft völlig normal. Wenn man nicht miteinander wirklich alles reden kann, was einem auf dem Herzen liegt oder einem entspricht, dann ist es wohl auch eher weniger eine Freundschaft (vielleicht könnte man hier noch Ausflucht dazu nehmen, dass es womöglich eine weniger Tiefe Freundschaft wäre).

Das sind allerdings so ein paar banale doch wesentliche Grundlagen, die für gewöhnlich kaum abkömmlich sind. Die Frage ist auch, welche Ebene das Kollektiv damit erreicht, im Verständnis der Freundschaft. Und so kann es nur auf die Masse ausgebreitet werden, die nicht selbstwillig derlei Dinge zu Pflegen bereit sind u.ä.

Man hat tatsächlich den Eindruck, dass in der Menschheit allgemeinhin, im Kollektiv, man so etwas wie Freundschaft noch gar nicht wirklich kennt. Es mögen einzelne unter sich so etwas kennen, aber so wirklich bis ins Menschliche Kollektiv scheint da noch nicht wirklich ein Verständnis vorgedrungen zu sein. Aber man mag sich ja mal irren, und stellt dies nur unter Vorbehalt mal so in den Raumäther.


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