Thema außwärtiges Leben/Mensch (esoterisch) (alle)

Devino M., Sonntag, 17. Mai 2020, 20:20 (vor 48 Tagen) @ Devino M.

Esoterische Psychologie Band 2

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2000/file2053.html

Es dreht sich demnach alles um die Frage, wie jenes große Leben, das wir in Ermangelung eines besseren Wortes «Gott» nennen, seinem Wesen in der äußeren Welt sichtbaren Ausdruck verleiht. Was unser Universum angeht, so müssen wir uns darüber klar sein (so weit dies ein Mensch höchsten Bewusstseinsgrades bis jetzt zu fassen vermag), dass es sich auf den sieben Unterebenen der kosmisch-physischen Ebene befindet und dass daher die höchste Energieart, die für uns Geist in reinster Potenz bedeutet, nur jene Kraft ist, wie sie sich auf der ersten Unterebene der kosmisch-physischen Ebene manifestiert. Wir befassen uns also - vom Standpunkt des Bewusstseins aus gesehen - mit einer Art von Gehirnreaktion und einem Eingehen auf kosmische Absichten, - einer Gehirnreaktion (wenn man es symbolisch so ausdrücken darf) von Gott selbst.

Was den Menschen als Mikrokosmos anbetrifft, so ist der Zweck der Entwicklung des vierten Naturreiches der, ihn zu befähigen, in Zeit und Raum als Seele zu wirken und sich auf die Absicht der Seele und den Plan des Schöpfers einzustellen, den die sieben planetarischen Logoi, die «Sieben Geister vor seinem Thron» kennen und enthüllen. Wir können hier nur ein großes Mysterium andeuten. Was die größten Gottessöhne in unserem Planetenkreis davon erfassen mögen, ist nur eine Teilerkenntnis der Absicht und des Planes des Sonnen-Logos, soweit nämlich ein einzelner Planeten-Logos es begreifen, fassen und zum Ausdruck bringen kann. Denn auch ein Planeten-Logos ist an dem Platz seines Wirkens und für die Dauer seiner Amtszeit - gemäß seiner besonderen Entwicklungsstufe - gewissen Bedingungen und Begrenzungen unterworfen. Nur ein Siebtel des sich entwickelnden Gesamtplanes wirkt sich durch den Logos unseres Planeten aus. Weil aber dieses große Wesen nicht zu den sieben geheiligten Lebensträgern zählt und sich deshalb nicht durch einen der sieben geheiligten Planeten auswirken kann, stellt der Plan, wie er sich auf diesem unserem Planeten entfaltet, nur die eine Seite einer doppelten Zweckerfüllung dar. Erst wenn ein anderer, nicht-geheiligter Planet seine Vollendung erreicht hat, kann der ganze Plan, wie er für die Erde festgelegt ist, verwirklicht werden. Das mag nicht leicht zu verstehen. sein. Nur Eingeweihte, so sagt man, sind imstande, einen Bruchteil der Behauptung zu erfassen, dass «Die zwei eins werden und gemeinsam Göttlichkeit zum Ausdruck bringen sollen».

Für die heutige Menschheit ist es wichtig und notwendig, sich bewusst und immer stärker auf das Evolutionsgeschehen einzustellen und den Plan der Entwicklung Stück um Stück zu erfassen.
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In Anbetracht des daraus hervorgehenden, kann man sagen, dass die Menschheit an sich, sich nicht zu wichtig nehmen sollte. Auch bevor man irgend einer anderen Spezies eigenbewussten Lebens Schuldzuweisungen machen wollten, ist die Frage, ob man irgend etwas an Niedertracht an der eigenen Spezies an Erfahrungen noch ausgelassen hat?

Wenn man keine Ordnung in der eigenen Sphäre hat und nicht einmal ein wirkliches Bewusstsein dessen, obwohl jeder ja jederzeit seinerseits zur Sphäre menschlicher Schaffenskraft beständig zuträgt, braucht es nicht verwundern, dass auch andre Sphären mit verschiedenen Dingen so ihre Schwierigkeiten haben. Und auch nicht wenige wohl ihrer Gesamten Spezies einen Ruin zugeführt haben. In dem sie sich in unnatürlicher Weise, noch vor der Entfaltung ihrer Göttlichkeit oder Vereinigung des Seelenbewusstseins mit der Spezies in größerem Umfang, durch genetische Manipulation, Verstrahlung und Verseuchung des eigenen Planeten und ähnlichem, ein vorzeitiges Ende der Möglichen Entwicklung gesetzt haben. Das spielt dann eigentlich nicht einmal eine Rolle, welche Technologie da ist, wenn der Spezies doch keine Zukunft beschieden ist, im Umfeld eines Logos zu wachsen und in Verbindung mit diesem zu gedeihen. Und das ist für die Menschheit nicht zu erhoffen.

Deswegen sollte ein größeres Bewusstsein für die Spezies her. Und man sollte aufhören sich gegenseitig selbst als Sklaven halten zu wollen, und die gesamte Entwicklung der Sphäre beeinträchtigen. So wie es Gang und Gäbe ist heute unter den Menschen. Man tut sich selbst und der Spezies in vielem keinen Gefallen mit. Auch ist das Schicksal der Menschheit nicht unbedingt in Stein gemeißelt. Man braucht ein anderes Bewusstsein für Seinesgleichen und die eigene Natur, wenn man aus der heutigen Situation im größeren Ganzen rauskommen möchte. Und die innere Gesinnung wird die äußeren Dinge heranziehen. Daran sollte man daher vor allem arbeiten, statt auf irgend etwas äußeres zu setzen.


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