Zitate Mai 2020 - Vereinigung (alle)

Devino M., Sonntag, 03. Mai 2020, 22:42 (vor 68 Tagen)

"Frieden erfährt der Mensch, der allen Wünschen entsagt, kein Verlangen mehr hat und der sich nicht mit dem sterblichen Ego und dem damit verbundenen Ichgefühl gleichsetzt."

- Bhagavad Gita 3:71 -
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Die Inkarnation an sich, ist der Wunsch sich selbst zu vereinen, mit dem, was man nicht ist. Es ist eine Sinnsuche, die mehr oder weniger lang das Selbstbild durch ein Bildnis seiner selbst verzehrt. Es ist also das Streben nach Vereinigung die wesentliche Triebfeder. Und doch läuft man so lange Karotten nach, bis man erkannt hat, dass man dies alles nicht war, worin man sich gesucht hat. Jedenfalls vom Stand der Wunscherfüllung her betrachtet.

Das Ichgefühl und das Wunschgefühl, dass nach Erfüllung trachtet, sind eigentlich beides zwei Seiten einer Münze, und die eine braucht die andere um zu entstehen (esoterisch) und zu bestehend (exoterisch). So wie das Ichgefühl der Kopf einer Münze ist, so ist das Wunschgefühl die Zahl der Wünsche einer Münze. So ist die Anzahl der Münzen, die Anzahl der Suche nach Wunscherfüllung, wenn man dies auf Inkarnationen einer Seele ummünzt.

Den Frieden findet man, indem man alle Wünsche aufgibt. Denn diese Rufen nach Erfüllung und versuchen alle Kräfte dahingehend zu mobilisieren. Man zahlt mit dem eigenen Selbst, indem es sich in den Dingen der Wunscherfüllung verwirrt. Und dies so lange, bis Selbstvereinigung erreicht ist. Es gibt keinen Sinn im äußeren Leben an sich selbst, außer im Sinne der Menschlichen Sphäre geistiger Schaffenskraft (esoterisch) als Gattungsgeist aufgefasst, und die evolutionäre Entwicklung der Menschheit an sich (exoterisch) als Gattungswesen aufgefasst. Die Seelen die angezogen werden, sind diejenigen, deren Wünsche dem Karmischen Plan mit entsprechen und ihr inneres weben der Sphäre entsprechender Wirklichkeit sich als zuträglich erweist.


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