Auslegung: Offenbarung - Kapitel 13:1-13 (alle)

Devino M., Mittwoch, 01. April 2020, 23:46 (vor 93 Tagen) @ Devino M.

Offenbarung - Kapitel 13

1 Und ich sah aus dem Meer ein Tier heraufkommend, habend zehn Hörner und sieben Köpfe, und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen Köpfen Namen Lästerung.
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10 Diademe dürften bestimmte Kennzeichen und das besondere Aufstreben des Bösen [in dem Fall gehen wir zunächst einmal vom Einfluss des bestimmten kosmisch Bösen aus]. Und die 7 Köpfe darauf bezogen, dass es das kosmisch Böse ist, weil es alle 7 Sphären und Ebenen in irgend einer Weise einbezieht. Die als die Systemseitigen Sphären zählen. Und auf allen Ebenen widersetzt sich das Böse dem Guten und lästert es. So dass es von diesen Sphären selbst gar nicht bestimmt wird.

2 Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Panther und seine Füße wie eines Bären und sein Maul wie Maul eines Löwen. Und gab ihm der Drache seine Kraft und seinen Thron und große Macht.
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Der Drache ist das kosmisch Böse, dass diese Tiere [wie sie auch schon der Prophet Daniel auf andere Zeitalter bedingt, nämlich bis zum Jahr 2000 herum etwa beschreibt, bezogen auf verschiedene Königreiche auf Erden, wie die Römer, und auch bis in die anglo-amerikanische Vorherrschaft als eines der letzten Mächte umfassend; die Offenbarung hingegen bezieht sich Kapitelweise auf sehr unterschiedliche Zeiten - und wie angedeutet schon, dürfte es sich über 7 Tage als Einweihungsvision handeln].

Das Böse selbst, ist über alle Zeitalter mal mehr, oder weniger präsent. Auf eine 12heit angewandt, würden die 10 Diademe z.B. bedeuten, dass es sich um bloß 10 von 12 Zeitaltern handelt, wo das Böse sich auszuzeichnen vermag, und zu den gewissen anderen Zeiten keinen nennenswerten Einfluss hat.

3 Und einen von seinen Köpfen wie geschlachtet zum Tod, und sein Schlag des Todes wurde geheilt. Und verwunderte sich die ganze Erde her hinter dem Tier,
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Das wird die Zeit sein, wo das Tier wieder nach der bestimmten Zeit, wo es keinen Einfluss hatte, wieder zu wirken beginnt, und man wundert sich, dass es ja eigentlich da war und Tod, und dann doch nicht. Es kann sich sowohl auf einen größeren als auch kleinere Zyklen beziehen, und einen bestimmten Einfluss zu einer bestimmten Zeit meinen.


4 und sie beteten an den Drachen, weil er gegeben hatte die Macht dem Tier, und sie beteten an das Tier, sagend: Wer gleich dem Tier, und wer kann Krieg führen mit ihm?

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So wird durch das Tier, das bestimmte kosmisch Böse angebetet, weil das Tier dessen Saat ist und die Macht daraus bezieht (statt vermittelst der eigenen Seele und Monade).

5 Und gegeben wurde ihm ein Maul, redendes Großes und Lästerungen, und gegeben wurde ihm Macht, zu handeln zweiundvierzig Monate.
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Warum denn nicht 2 Jahre, wenn es doch das gleiche wäre?
Der Jüdischen Zeitrechnung nach, befinden wir uns im Jahr 5780 [zwar ist das irdische Jahr ähnlich lang, nur statt der Schaltjahre mit einem längerem Tag im Februar, gibt es dort eine Verschiebung des Monats in das eine oder andere Jahr dazu - so das ein Jahr kürzer ist mit etwas um die 355 Tage und ein Jahr länger auf über 380 Tage - dazu ist es wohl auch etwas vage - und beginnt über 3000 Jahre vor Christus, wo die eigenen Ahnenreihen angesetzt werden, und Christus Jesus ja nicht anerkannt wird].

Der Vorläufer des heute gängigen Gregorianischen Kalenders von ca. 1600 verbreitet, war das was von den Römern ca. 50 Jahre vor Christus eingeführt worden ist. So dass etwas um 100 Jahre nach Christus, als die Offenbarung wohl ihre Niederschrift erfuhr, im Jüdischen Raum verschiedene Kalender nicht unüblich waren und man vieles damit wohl nicht so genau nahm, so lange es keine Feste und Gebräuche betraf die von den bestimmten Gelehrten berechnet wurden.

Nimmt man hingegen das Jahr dieser Sonne unseres Systems hier, dann sind es 24.000 Jahre (auch nach dem Indischen gesehen). Aufgrund schwacher Möglichkeiten es ins irdische zu übersetzen, kann man es wohl leicht auch einfach in 24 Monate gefasst erklären. Die Sonne umkreist einen bestimmten Fixstern. In dieser Zeit findet zum Zentrum [der Galaxie / dem geistigen hellsten Punkt darin] hin eine Annäherung statt, wo in natürlichster Weise auf Erden die Tugenden gelebt werden, was ca. 11500 v.Chr. war! Und 500 nach Christus, war der dunkelste Punkt erreicht in der kosmischen Konstellation, wo die Sonne am entferntesten vom Zentrum weg war und so den am nahesten den kosmischen Abgründen. So dass sowohl vor Christus natürlich im größten Auswuchs, als auch eine Zeit danach noch, die dunkelste Zeit unter dem schlechtesten kosmischen Einfluss herrschte. Das wird vom weitreichendsten Verständnis auf Erden her mitunter, die wohl naheliegendste Bedeutung dazu sein.

Und wollte man so den Drachen und das Böse beschreiben, dann kann man nicht nur eine kleine Vorherrschaft nehmen, sondern sowohl eine davon ins Detail fassen, aber um das Verhältnis und den Umfang aufzuzeigen, wird man auch seine Quellen anführen müssen, um so einen Zusammenhang herleiten und aufzeigen zu können.

6 Und es öffnete sein Maul zu Lästerungen gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Zelt, die im Himmel ihr Zelt Habenden.
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Die Zelte im Himmel, sind sowohl die Seelen, als auch die bestimmten Himmel, von der Erde als 1ten Himmel beginnend, über das Astralen nach oben hin weiter. Die Lästerung meint, eine Widersetzung zu Gott und seinem Willen. Das meint das Böse, was außerhalb der Sphäre eines Logos weilt, und das Leben aus den Sphären (mittels Angst auch gut und gerne) bezieht, aber nicht von Gott selbst als Quell, weil es mit Gott nicht mehr verbunden ist.

7 Und gegeben wurde ihm, zu machen Krieg mit den Heiligen und zu besiegen sie, und gegeben wurde ihm Macht über jeden Stamm und Volk und Zunge und Völkerschaft.
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Es sind also alle gemeint, die verkörpert sind und die Inkarnationen zu gewissen Zeiten bestreiten. Die Inkarnation wird durchaus von Gott mit bestimmt und die jeweiligen Monaden [die verwirklichten Seelen] auf den Plan gerufen, Inkarnationen auszusenden, zur bestimmten Zeit und am bestimmten Ort, der geistigen Qualität nach, wie sie gefragt ist und auch dem Karma nach u.dgl.m. Auf der anderen Seite meint es diese Sphäre und auch diese Erde und Sonne hier und alles im Verhältnis zu den verschiedenen Zeiten und Zyklen. Und somit alle Völker, als auch Völkerschaften [Stammrassen über Zeitalter hinweg].

8 Und anbeten werden es alle Wohnenden auf der Erde, dessen Name nicht geschrieben ist im Buch des Lebens des Lammes geschlachteten seit Grundlegung Welt.
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Das meint nicht die beseelten Menschen, und es meint auch nicht die Seelen, außer derer die vor der Grundlegung der Welt gar nicht erst dazu gehört haben - zunächst. Es meint dasjenige, was sich im Jenseits vom Diesseits befindet, und dies auch dann die himmlischen Sphären hinaus dort ist. Und sich nicht im Himmel vorfindet, und dort nur den Einfluss hatte, so wie das bestimmte Karma welches wo aufgerufen oder eingebracht worden ist und besteht [und den Widerspruch zu Gott letztlich abbildet] und so hat es einen gewissen Bezug zu Ebene 1-7 [auch bis hin zum Thron und dem planetaren Logos in einem gewissen Sinne].

9 Wenn jemand hat ein Ohr, höre er!
10 Wenn jemand in Gefangenschaft, in Gefangenschaft geht er; wenn jemand mit Schwert getötet werden, er mit Schwert getötet wird. Hier ist das geduldige Ausharren und der Glaube der Heiligen.

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Die Seele kann nicht getötet werden, von äußeren Dingen. Es zählt mehr, wie weit man sich selber auf das Böse einlässt oder es ins Diesseits ruft. Dies in direkterer oder indirekterer Weise [in dem das Böse irgendwo verehrt wird, oder man sich davon beherrschen lässt u.ä.].

11 Und ich sah ein anderes Tier heraufkommend aus der Erde, und es hatte zwei Hörner gleich wie ein Lamm, und es redete wie ein Drache.
12 Und die Macht des ersten Tieres ganze übt es aus vor ihm. Und es veranlasst die Erde und die auf ihr Wohnenden, dass sie anbeten das Tier erste, dessen Schlag des Todes geheilt worden war.

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Hier haben wir einen Übergang von einem Zeitalter ins nächste, allerdings vom schlechten Einfluss ausgehend. Nur dass es sich auch so zeigt, als wäre es nicht bloß das Böse oder es nicht mehr den vollen bösen Einfluss länger ausüben kann. Und doch zeigt es auf das andere Tier, weil es seiner Art ist. Auch hier wird es größere Zeiträume handeln, aber ungefähr wird es wohl auch in die aktuelle Zeit fallen. Wo inzwischen Sitte irgendwo vorhanden ist, aber doch noch viel Unsitte [die ihren Ursprung ja nicht verloren hat seit langer Zeit] vorhanden ist, wenn auch von Tier zu Tier in anderer Weise. Doch das zweite Tier war ja dann auch vor dem ersten Tier schon länger vorhanden, wie es vor dem Tier schon seinen Einfluss ausübte.

Wenngleich auch nicht mehr so äußerlich zur Schau gestellt heute, ja selbst Krieg wird ja weitestgehend Mehrheitlich schon abgelehnt. Vor einigen Jahrhunderten selbst noch, war es ein relativ normales Mittel sich mal Land zu verschaffen (siehe auch die Zeit der Römer u.v.m.).

13 Und es tut große Zeichen, so dass auch Feuer es macht vom Himmel herabkommen auf die Erde vor den Menschen,
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Nun, dass Feuer wird in der Regel auch mit der Kraft des Denkens auch von den Elementen her zugeordnet. Daher wird es sehr viel Einfluss auf das Denken haben - was ja zweifellos so auch die letzten Jahrhunderte war. Und davor war vom Denken unter den Menschen ohnehin einige Zeit nicht sehr viel vernehmbar, von Einzelnen Leuchten mal abgesehen - die ja dadurch erst besonders hervorstachen, so wohl die Schlechten, wie auch die Guten ihrer Zeiten.


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