Ausdeutung: Offenbarung - Kapitel 4:1-11 (alle)

Devino M., Mittwoch, 18. März 2020, 23:44 (vor 107 Tagen) @ Devino M.

Interlinearübersetzung: Offenbarung - Kapitel 4

1 Danach sah ich, und siehe, eine geöffnete Tür im Himmel, und die Stimme erste, die ich gehört hatte wie von einer Posaune redenden mit mir, sagend: Komm herauf hierher, und ich werde zeigen dir, was muss geschehen danach.
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Die Beschreibung der Stimme, deutet auf einen Willentlichen Einfluss hin. Bzw. auf eine gewisse Durchdringlichkeit.

2 Sogleich war ich im Geist; und siehe, ein Thron war gestellt im Himmel, und auf dem Thron ein Sitzender,
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Johannes war also irgendwo mit beschäftigt, und dann ertönte die Stimme, die ihn ins Geistige rief, sprich ihn in seine Seele zog, weil die Seele vor dem Thron stand, und alles zu sich zog, was die Seele in dem Moment in Summe war.

3 und der Sitzende gleich an Aussehen einem Jaspisstein und einem Karneol, und ein Regenbogen rings um den Thron gleich an Aussehen einem Smaragd.
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Auf der einen Seite spricht der Regenbogen, für die göttlichen Strahlen, andererseits die Beschreibung für den, auf dem Thron, spricht nicht direkt für den Planetaren Logos, so wie Er zuvor und Eingangs der Offenbarung beschrieben wurde. Es durchdring vieles und greift ineinander. Der Planetare Logos ist ja nicht bloß auf eine Tätigkeit beschränkt. Während sein Bewusstsein in einer Weise den Planeten umspannt, ist er auf der einen Seite vielleicht als ein Buddha der Aktivität selbst mit aktiv, auf der anderen Seite, mit einer Art Persönlichkeit, anderen Dingen nachgehend usw.

4 Und rings um den Thron vierundzwanzig Throne und auf den Thronen vierundzwanzig Älteste sitzend, bekleidet mit weißen Kleidern, und auf ihren Häuptern goldene Kronen.
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Die 24 dürfte sich zunächst in 3 + 3x7 aufgliedern. Anzunehmen ist der Manu (auf dem Willensaspekt), der Bodhisattva (auf dem Liebe-Weisheit-Aspekt) und der Mahachohan (auf dem Intelligenz-Aspekt). Sowie eine dahinter gegliederte Hierarchie von jeweils einer Siebenheit. Die selbst allerlei Entwicklungen beaufsichtigen und leiten.

5 Und von dem Thron gehen aus Blitze und Stimmen und Donner; und sieben Fackeln von Feuer, brennende vor dem Thron, welche sind die sieben Geister Gottes,
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Blitz, Stimme und Donner sollte auf die höhere Triade (Monaden-Triade) deuten (auch von der Zuordnung Vater, Sohn, Heiliger Geist die Linien). Die 7 Fackeln von Feuer, sind die 7 Strahlen selbst, welche die 7 Geister sind (als Chohane) und auch als die intelligente Wirkung der Strahlen selbst.

6 und vor dem Thron wie ein gläsernes Meer gleich einem Kristall. Und in Mitte des Thrones und im Kreis um den Thron vier Wesen, voll seiend von Augen vorn und hinten.
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Das gläserne Meer könnte eine Art Darstellung der Akasha-Chronik sein.
Die vier Wesen, sind wohl die 3 Buddhas der Aktivität und Sanat Kumara selbst [in entsprechend ähnlicher Funktion]. Es sind 4 Kumaras, wie in der Bhagavad Gita erwähnt. Allerdings, ist Sanat Kumara sicherlich nicht allein darauf beschränkt.
Die Augen, spiegeln das allesumspannende und allesdurchdringende Bewusstsein wieder. Es wird kaum meinen, dass diese Wesen wirklich voll mit Augen sind. Sondern ihr ganzer geistiger Leib, ist sich selbst als viele verschiedene Kollektive Teile bewusst. Sie sind wie die Zellen am physischen Körper eines Menschen, nur nicht einfach bewusstes Zellmaterial, sondern eine Summe von Seelen, die in diesen Wesen einen Anteil bilden. Wohingegen diese Wesenheiten selbst von den Seelen nur als größere Kosmische Einflüsse vernommen werden.

7 Und das Wesen erste gleich einem Löwen und das zweite Wesen gleich einem Kalb und das dritte Wesen habend das Antlitz wie eines Menschen und das vierte Wesen gleich einem fliegenden Adler.
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Man sollte sich klar machen, dass der Mensch nur einen Anteil hat, an allen Entwicklungslinien die sich vollziehen. Es sind Devas (auch teils Halbgötter, oder Halb-Engel-Menschen oder in den Naturreichen wirkend) auch ein Teil der Linie. Auch haben die Tiere selbst ja Gattungsgeister, nach aller Art. So dass es naiv ist, anzunehmen, es würde sich alles nur um den Menschen drehen. Denn die Himmel sind mit allem befasst, was auf Erden da ist, jeder Art und Natur nach.

8 Und die vier Wesen, ein jedes von ihnen habend je sechs Flügel, ringsum und innen sind voll von Augen; und Ruhe nicht haben sie, tags und nachts sagend: Heilig, heilig, heilig Herr, Gott, der Allmächtige, der "Er war" und der Seiende und der Kommende.
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Es ist alles eine symbolische Beschreibung, verschiedener Geistiger Wesenheiten und der vorherrschenden Kräfte, im Raum und auch mittels dieser Wesenheiten. Das anbeten dürfte mehr einer Art OM-Laut entsprechen, was dann nur im Wortschwall genommen, dieses alles widergibt. Es muss nicht heißen, dass es wirklich in sanglicher Weise sich vollzieht. Man muss auch verstehen, dass Sanat Kumara ein Jünger des Sonnenlogos ist. Und der Sonnenlogos, dem Zentrum der Galaxie untersteht.

9 Und jedesmal, wenn geben die Wesen Preis und Ehre und Dank dem Sitzenden auf dem Thron, dem Lebendigen in die Ewigkeiten der Ewigkeiten,
10 werden niederfallen die vierundzwanzig Ältesten vor dem Sitzenden auf dem Thron und werden anbeten den Lebendigen in die Ewigkeiten der Ewigkeiten und werden legen ihre Kronen vor den Thron, sagend:
11 Würdig bist du, unser Herr und Gott, zu empfangen die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht, weil du geschaffen hast das All und infolge deines Willens es war und geschaffen wurde.

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Dies bezieht sich nicht auf Jesus Christus (oder eher als einen der 24 Ältesten dann). Denn soweit der kosmische Christus, seine Rolle als Lehrer der Menschheit und der Devas hat, so hat der planetare Logos eine viel umfassendere Rolle (und ist im Verhältnis weiter eingeweiht, hat aber eine andere Rolle und Funktion als ein Christus/Bodhisattva). Und der Sonnenlogos noch darüber hinaus dürfte ungefähr das Verhältnis haben, wie Jesus zu Sanat Kumara (so Sanat Kumara zum Sonnenlogos). Aber so wie der Sonnenlogos sich auch im Planetaren Logos widerspiegelt, ist dies also teils eine Frage des entsprechenden monadischen Aspektes der sich gerade wo passend ausdrückt und zeigt, und er kann mehr als nur einen Teil einer ganz bestimmten Seele umfassen. Daher sollte man es nicht unbedingt so auf die Person Jesus münzen, wie es das Verständnis eines durchschnittlichen Christen an der Stelle gereichen dürfte, und dadurch alles andere bereits unverständlich machen und verschleiern.


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