Interlinearübersetzung 1. Korinther 15:39-45: (alle)

Devino M., Sonntag, 08. März 2020, 14:20 (vor 118 Tagen) @ Devino M.

Interlinearübersetzung 1. Korinther 15:39-45:
„Nicht jedes Fleisch dasselbe Fleisch, sondern ein anderes einerseits Menschen, ein anderes andererseits Fleisch Herdentiere, ein anderes aber Fleisch Vögel, ein anderes aber Fische. Und himmlische Leiber und irdische Leiber; aber ein anderer auf der einen Seite der Glanz der himmlischen, ein anderer aber der der irdischen. Ein anderer Glanz Sonne und ein anderer Glanz Mondes und ein anderer Glanz Sterne; denn Stern von Stern unterscheidet sich im Glanz. So auch die Auferstehung der Toten. Gesät wird in Vergänglichkeit, es aufersteht in Unvergänglichkeit; gesät wird in Unehre, es aufersteht in Herrlichkeit; gesät wird in Schwachheit, es aufersteht in Kraft; gesät wird ein irdischer Leib, es aufersteht ein geistlicher Leib. Wenn ist ein irdischer Leib, ist auch ein geistlicher. So auch ist geschrieben: Wurde der erste Mensch Adam zu einem lebendigen Wesen, der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist.“

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Wie sich die Genetik unterscheidet, und so eine Art oder eine andere Art hervorbringt, so ist es auch mit der Seele, dass eine jede Seele die Frucht hervorbringt, wie sie selber ist.

Was ist die Verständnisschwierigkeit beim allgemeinen durchschnittlichen Menschen die Seele? Es ist der Emotionalkörper als Seele aufgefasst. Das ist falsch, weil es nicht die Seele ist, die weit darüber hinausgeht. Deswegen ist jede Annäherung an das Geistige unvollständig und fragmentarisch. Es ist also auch falsch eine vollständige Wahrheit, wie sie im Geiste ist und erschaut werden kann, im Buchstaben anzunehmen und zu suchen (denn der Buchstabe, auch nicht bloß als mosaische Gesetze aufgefasst, tötet, er tötet das Verständnis des Geistes durch natürliche Beschränktheit).

Ansonsten ist der Lichtglanz der Sterne nicht bloß augenscheinlich, sondern weil ein anderer Geist dahinter, ein anderes äußeres Ergebnis zutage fördert. Und dann kommt noch hinzu, dass jeder sich eine äußere Masse von Menschheit heranzieht, gemäß seiner Ausrichtung. Diese bestimmte Masse zieht dann den einzelnen, noch stärker in seine Bahn. Und so ist es eigentlich der Massenglaube heute (und die Schwierigkeiten mit den Menschenmassen hatte man vor 2000 Jahren nicht, ebenso nicht die geistigen Schwierigkeiten die daraus entstehen). Und das ist mehr oder weniger das Dilemma jeder Religion. Und da wo man im Geistigen sucht und nicht in den separatistischen Tendenzen einzelner religiöser Weltanschauungen nach Heilsgewissheiten sucht, dort wird man sie in anderer (in natürlich gelebter) Weise auch finden (grundsätzlich jeder für sich, so wie jeder für sich selbst alles am ende verantwortet).


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