Der geistige Rapport (alle)

Devino M., Sonntag, 16. Februar 2020, 13:13 (vor 139 Tagen) @ Devino M.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2000/file2006.html

Ein Sonnensystem besteht aus einer Sonne als Zentralpunkt, darum gruppiert eine Reihe zugehöriger Planeten, die in magnetischer Verbindung gehalten werden und in vorgeschriebenen Bahnen um die Sonne kreisen.

Eine Konstellation besteht aus zwei oder mehreren Sonnensystemen oder einer Anzahl von Sonnen mit ihren begleitenden Planeten. Diese Systeme werden durch die machtvolle Wechselbeziehung der Sonnen als einheitliches Ganzes zusammengehalten; der magnetische Rapport dieser Sonnen ist so vollkommen ausgeglichen, dass sie - im okkulten Sinne - «zusammen den Pfad wandeln, jeder im Bereich wechselseitigen Einflusses». Sie weichen nicht aus ihren eigenen Bahnen, spenden ihren Planeten Kraft und behalten ohne Änderung ihr Gleichgewicht und Einflussbereich bei. Nur in wenigen seltenen Fällen wird diese harmonische Ausgeglichenheit gestört, wenn eine zu- oder abnehmende magnetische Attraktion ihren Wirkungsbereich beeinflusst.

Eine solche Situation resultiert aus dem Gesetz des kosmischen Rhythmus, einem Geschehen, das für uns derzeit völlig dunkel und unfassbar ist.
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Dieses Thema ist so kompliziert, dass nur die allgemeinen Umrisse des kosmischen Systems und die Grundlagen des Evolutionsgesetzes dunkel geahnt und erfasst werden können. Der Spielraum des Themas ist so enorm weit, dass sich unser konkretes Denken und vernunftgemäßes Erklären in der Vielgestaltigkeit der Probleme wie verloren fühlt. Doch kann die Intuition, die mit ihrer Erleuchtung und Kraft zur Synthese Licht bringt (eine Fähigkeit, die Jünger und Eingeweihte kennzeichnet, die sich in systematischer Schulung befinden) zu einer immer grösser werdenden Bewusstseinsausdehnung hinführen, die den Intuitiven schließlich auf den Berggipfel der Verklärung bringt. Von dieser hohen Warte aus kann ein Jünger für einen kurzen Moment einen visionären Blick auf das große Weltprojekt werfen und darf mit Arjuna die Erfahrung teilen, die in der Bhagavad Gita so ausgedrückt ist: «er sah alle Formgebilde vereint und geborgen in der Fülle dieses Gottes aller Götter». Von diesem Berg steigt er dann herunter und seine Persönlichkeit ist verklärt und von Strahlen umgeben. Warum ist dies so? Weil er nun weiß, dass Geist eine Tatsache und die Grundlage der Unsterblichkeit ist; er weiß untrüglich, dass wirklich ein Plan existiert und dass die Liebe Gottes das fundamentale Gesetz aller Manifestationen und die letzte Ursache des evolutionären Geschehens ist; er kann sich nunmehr auf die Tatsachen verlassen, dass der Geist, die unmittelbare Liebe und die Einheitlichkeit des allumfassenden Planes eine sichere Grundlage bilden, auf der er seine Füße setzen und einen gesicherten Standpunkt einnehmen kann, um von hier aus vertrauensvoll seinem sicheren Ziel zuzustreben.

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Und warum ist es fast sinnlos überhaupt so weit Ausführungen irgendwohin zu machen? Weil es dem einzelnen Menschen kaum etwas nützt. Außer eben darum, um eine Ahnung des Göttlichen Umfangs aller Dinge zu erhalten.

Nimmt man den aktuellen Stand der Dinge menschlicher Entwicklung, dann ist es doch so, dass der Mensch fast täglich ein anderer ist. Der Mensch selbst merkt es unter anderem daran, dass er keine exakte Erinnerung mehr hat, was alles noch zuvor erfolgt ist. Einmal geht dieser Effekt dadurch hervor, dass er Mensch zunächst ständig versucht mit eine Fülle verschiedener Kräfte und Einflüsse umzugehen und fertig zu werden (weitestgehend vermittelst seiner Seele ggf. der Weltseele). Auf der anderen Seite lebt der Mensch ohnehin in einer Wandelwelt. Allerdings dort, wo der Mensch gegen die verschiedenen Kräfte versagt (und im Grunde, ohne Meister aller Kräfte zu sein, ist jeder ein Versager), und da wo er sich sein Versagen eingesteht und erkennt, da kann er am meisten wachsen und sich am nützlichsten, auch im eigenen Sinne, betätigen. Die Ausnahme zum Versager ist der Dienende, der sich irgendwo zwischen allem befindet, und statt sich seinem Versagen zu beugen, dieses im Rahmen seiner dienstlichen Tätigkeiten auch mit opfert, bereit um das bestimmte geistige Erbe zu empfangen, anstelle der Früchte [der des Versagens inbegriffen].

Ansonsten ist der Mensch, auch bei leichter Erschreckung schonmal tot. Die Erinnerung in der bereitgestellten Seelensubstanz bleibt erhalten, und die Seele inkarniert erneut, im Rahmen des gewissen Menschlichen Anteils der abhanden ging [nur die Seele kann davon Kenntnis haben - das was tot ist, ist tot - es fehlt ja der geistige Rapport an den Toten selber, als das er wüsste, dass es ihn nicht mehr gibt]. Der Mensch stärkt ja auch nicht wirklich sich selbst, oder den eigenen Gattungs-Geist, sondern er stärkt sich in seiner kollektiven Person weitestgehend und das ist im weitestgehenden Sinne alles abzielen äußerer Karrieren in und vor der Welt [das ist ja das, was in der Welt anerkannt ist und aber auch der Welt gehört]. Auch dies bleibt ja in dem Kreis wie er woher zugeht erhalten, wenn der jeweilige Mensch stirbt und eine Neuinkarnation erfolgt. Es ist überhaupt falsch, auf den physischen Tod des Körpers, zu meinen, damit würde eine Inkarnation allein beginnen oder enden, ja für den physischen Körper ja. Der Mensch im Laufe der Inkarnation wechselt bis zu einem gewissen Grad und ist nicht mehr der selbe zum ende seines Lebens hin, auch wenn das, was zu Beginn der Lebensbahn da war, immer noch irgendwo in der Seele mit enthalten und demjenigen bereit steht als Erinnerung der Substanz nach.

Es wäre daher an der Zeit, den wirklich Menschlichen Gattungsgeist zu stärken und aufzubauen und damit bewusster zu arbeiten (und wo man ohnehin auch nur annimmt, dass sich bloß 1/4tel der auf Erden anwesenden, zu reinen Menschen gezählt werden können, die restlichen Anteile sind Ansammlungen und Mischung von Verschiedenem anderen - weniger oder noch mehr beseeltem Leben). Letztlich betrügt sich ja die Menschheit nur selbst, in allem, was sie sich vormacht, anstelle der entsprechenden geistigen Dinge, die alternativ da sein könnten oder sonst wären.

Der geistige Rapport ist mit entscheidend zu allem. Und dies heißt, den eigenen Willen unbedingt empfangen zu wollen. Wenn man etwas in sich verleugnet oder verblendet ist, dann geht der Rapport verloren und die jeweilige Verblendung übernimmt an der jeweiligen Stelle und konstruiert die Realität im Rahmen der angenommenen Illusion. Und da der geistige Rapport höherer Wirklichkeiten [Seelenreich] fehlt, wird der Astralkörper alternativ als Seele gedeutet und angenommen. Und alles was sich in den niederen 3 Erfahrungswelten (Erscheinungswelt, Astralwelten, Mentalstoff) ereignet, wird als absolut angenommen, überwiegend. Und darin kann sich bloß Wandel vollziehen, weil für was anderes ist die Beschaffenheit eigentlich nicht gedacht. All das eigentlich bloß weil der geistige Rapport fehlt oder nicht wahr- und aufgenommen wird. Nur wer ist dafür denn verantwortlich?

Und da kommt die Bedeutung des Eingeweihten ins Spiel, im gesamten Zusammenhang. Der geistige Rapport fällt in der Tiefe und im Umfang und auch in der Schnelligkeit bis dieser da ist, nach Einweihungsgrad aus. In quasi allem. Allerdings ist der Eingeweihte nach der Stufe der Einweihung meist geschaltet [das geistige verschwendet sich grundsätzlich nicht], wie er sich wo im Dienste nützlich macht. In auch jeder Hinsicht und jedem Rahmen [so wie es gerade das Arbeits- und Dienstgebiet vorsieht] besehen. Ansonsten ist auch der Eingeweihte mindestens genauso Mensch und für alles mitverantwortlich. Wie auch das, was zum restlichen geistigen Rapport - und wie und was daraus dann letztlich dann gemacht wird.


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