Garantie für seine innere Gottnatur (alle)

Devino M., Samstag, 15. Februar 2020, 11:55 (vor 146 Tagen) @ Devino M.

"Was hilft diese Information dem Leser oder einem Studierenden? Praktisch genommen gar nichts, es sei denn, dass die ungeheure Größe des Planes und die erstaunliche Reichweite des menschlichen Bewusstseins dadurch klarer wird. Was ein Kontakt mit jener höchsten Kraftkategorie bedeutet, kann ich nicht sagen. Nur die Logoi der Planeten wandern in dem Licht dieses erhabenen höchsten Bewusstseins; Christus und sein großer Bruder Buddha und ebenso die drei Buddhas der Tätigkeit sind derzeit bestrebt, dieses große Vorrecht zu erlangen. Das ist alles, was ich darüber weiß und ich würde über dieses Thema auch nicht mehr sagen. Das Wunder aber und die schwindelnde Größe des Dramas, das sich im Universum abspielt, ist ein Beweis für seine Wirklichkeit, und so klein das menschliche Verstehen auch scheinen mag, so ist es doch eine Garantie für seine innere Gottnatur. Stufe um Stufe kommen wir dem Ziel bewussten und klaren Erkennens näher. Schritt um Schritt meistern wir die Materie und verbessern wir unseren Mechanismus für bewusste Wahrnehmungen und Kontakte. Nach und nach nähern wir uns (und damit meine ich die ganze menschliche Familie) dem «Punkt des Erkennens» und rüsten uns, den Berg zu erklimmen, von wo aus sich uns die Vision auftut. Wenn Aspiranten die Wunder dieser Schau ahnen und die Größe der Belohnung erfassen würden, die ihrer Anstrengungen wartet, dann würden wir weniger Misserfolge und mehr Mut haben, größere und stetigere Leistungen sehen und die Welt würde schneller vom Licht der Erkenntnis erleuchtet werden.

Die Weite dieser Vision rechtfertigt ein gründliches Studium und sollte den Ehrgeiz anstacheln, mehr darüber zu wissen. Eine Menge erklärender Worte tut es nicht, es bedarf einer genauen Registrierung im Gehirn und einer Anpassung des Lehrmaterials an die Bedürfnisse des einzelnen. Was man Vision nennt, kann man nicht in Besitz nehmen; sie ist uns immer voraus, wie nahe man ihr auch kommen mag. Aber wenn auch jemand sein ganzes Leben der kommenden Vision widmen wollte und dabei die Hilfe für den Mitbruder ausser acht liesse, würde ihm keine wie immer geartete Vision nützen. Ich versuchte die Grösse des Planes aufzuzeigen und die einzelnen Etappen der evolutionären Stufenleiter, die vor jedem Aspiranten und jedem Mitglied der Hierarchie liegen, dem Verständnis näher zu bringen."
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Selbst Meister D.K. spielt sich nicht zum Allmächtigen auf, auch wenn ihm ungeheuerliches Wissen und Fähigkeiten zur Verfügung stehen, die den Rahmen des Erträglichen Bewusstseins eines Durchschnittsmenschen sprengen und diesen völlig in den Wahnsinn treiben würden, wenn er womöglich nur einem Bruchteil der Kräfte ausgesetzt wäre. Und doch weiß man da schon sich einzuschätzen und wie man etwas der Allgemeinheit näher bringt, ohne sich ständig selber im Mittelpunkt zu wähnen. Oder sich selber damit aufzuspielen.

Jeder kann auch nur das einbringen, was er einbringen kann [wenn plötzlich nur persönliche Interessen aufquellen, dann weiß man da auch, was man wo einbringt - wie weit man sich etwas davon eingesteht, sei mal dahin gestellt - jedoch ist es gerade diese Einsicht mit der dann wieder gearbeitet werden kann]. Manches muss deswegen gesagt werden, damit man sich das net bloß irgendwo reinwürgen lässt. Und wenn es nicht als Thema innerlich ständig eingebracht wird, dann kann man sich anderen Themen zuwenden und weitergehen. Es zeigt sich anhand der eingebrachten Themen, worin sich welche Konstellation womit bewegt.

Im Grunde ist es ein Spiel des Menschen gegen Gott, die gesamte Menschheitsgeschichte schon. Bis zu einem gewissen Grad, durch verschiedene Eingeweihte ist lediglich noch etwas Allgemeinnützliches immer wieder zuwege gebracht worden im möglichen Rahmen. Die wirklichen Versager sind die menschlichen Seelen, die das Werk behindern, statt es allgemein voran zu bringen [als Beispiel sei der heutige Durchschnittschrist angeführt, der sich wesentlich besser im Kreuzigen anderer versteht, als auch nur eine Ahnung vom geistigen Zusammenhang zu haben, was Christus Jesus vorgelebt und wirklich für die Menschheit (keineswegs für Namenschristen) vollbracht hat]. Sie stehen dann nicht nur sich selber im Weg, sondern auch andern dazu und dem guten Werk an sich [bloßes Recht ihrer Persönlichkeit überall fordernd]. Doch was bleibt, ist das geistige Werk! Was nicht bleibt, sind die ganzen Versager! Sie sind dann kein Teil des Werkes, sondern bilden ihr eigenes Werk dann ab, was mehr oder weniger etwas mit dem großen Werk an sich zu tun hat. Und doch lebt jeder, dank der Gnade Gottes. Selbst wenn er diese für sich nicht anwendet und annimmt, kann er sich diese doch nicht absprechen können können, um im selben Augenblick schon zu vergehen. Das ist der Dank der der Gottnatur jederzeit gebührt, und was jederzeit über jedes Menschenwirken hinausgeht. Und der immer wieder über Äonen die Möglichkeit einer Umkehr zulässt, ausgenommen der Selbstzerstörung die man in Ablehnung der Gottesnatur für sich selber zuwegebringt.

Die Hilfe am Bruder geschieht an der rechten Stelle der Zusammenarbeit. Nicht in irgendwelchen persönlichen Umkreisungen der Dinge, nicht einmal unter der Einbeziehung irgend einer sonst wie gearteten Persönlichkeit. Erst die geistigen Dinge, wenn diese einen gewissen äußeren Umgang mit einbeziehen, dann ist es so. Wenn nicht, dann ist es so wie es nicht ist. Man geht nicht vom äußeren heran, und versucht dann etwas zuzuordnen, sondern man geht vom geistigen heran, und schaut dann, was sich wie äußerlich noch dazu ergibt, oder auch nicht. Wenn das Äußere zu keinen Inneren Verhältnis sich befindet, dann hat es mit dem jeweiligen Inneren auch nichts zu tun und gehört da auch in äußerer Weise nicht dazu.


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