Meister Eckhart: Das Werk und Leben (alle)

Devino M., Freitag, 24. Januar 2020, 22:33 (vor 161 Tagen) @ Devino M.

"So soll es ein guter Mensch halten: mein Werk ist nicht mein Werk und mein Leben ist nicht mein Leben."

- Meister Eckhart -
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Wie soll das Leben einem gehören, wenn es doch der Odem Gottes ist, aus dem das Leben jederzeit erneut stammt? Selbst also der physische Körper ist aus Deva-Substanz erbaut und ist also ein Körper der Devas. Oder banal gesagt, das physische Körper gehört diesem Planet selbst, es ist doch alles dem Planeten entstammend, von der Seele abgesehen. Die Seele selbst ist in einem gewissen Sinne der Odem wohl selbst?!

Also auch jedes geistige Werk, es enthält doch Substanz verschiedener Ebenen, z.B. Manas, Buddhi und Atma. Und so wie für die Seele, das Physische, Astrale und Emotionale als Stoff vernommen wird, so wird auch Manas, Buddhi und Atma in einem anderen Sinne von der Monade als Stofflich wahrgenommen, und ähnlich dem der physischen Hände für den Menschen, so auch in einem anderen Sinne Arbeitsmittel. Oder jedenfalls jeweiliger Stoff aller Ebenen der einbezogen wird.

Nur wessen wollte man sich rühmen? Denn selbst alles dieses ist ja in verschiedensten Engelssubstanzen und anderweitige Dinge selbst aus kosmischen Ebenen stammend. Eigentlich ist man ständig in allem irgendwo immer noch eingebettet, und ja mindestens in Gott, so weit wie alles irgend eine Übereinstimmung zu Ihm bildet und in Seiner Willenssubstanz mit enthalten ist.


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