Zitate Juli 2019 - Denkanstöße (alle)

Devino M., Dienstag, 02. Juli 2019, 02:53 (vor 158 Tagen)
bearbeitet von Devino M., Dienstag, 02. Juli 2019, 10:50

"Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens, Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens, Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche, Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens. Deshalb meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit."

- Laotse -
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Da man ohnehin nicht wirklich in die Nachtruhe findet - teils durch das nachklingen von ein paar Wellen - teils auch noch durch die aufgeheizte Wohnung - mal einige Denkanstöße und Ansätze, ohne diese weiter zu einem einzelnen vollständigen Beitrag zu verarbeiten. Wobei das wesentliche das Aufarbeiten der Energie (was für den einen schlechte Energie ist, kann für einen anderen immer noch eine höhere Energie darstellen bedeuten) ausmacht, was einem ansonsten keine Ruhe lässt, weil es diverse rezeptiven Zentren ansonsten blockiert.

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Nur sehr selten ist etwas wirklich vollständig schlecht, oder wirklich vollständig gut.

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Nur weil einer die Spiegelgesetze nicht vollständig einhält, heißt es weder, dass er mit allem falsch liegt, noch dass alle anderen um ihn herum die Spiegelgesetze besser einhalten würden.

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Das was im Selbst landet, das ist zu einem Teil von einem geworden. Dem kann man nicht mehr entweichen, ohne sein Selbst zu verleugnen. Auch kann man dies dann nicht einfach stehen oder liegen lassen, oder auf andere schieben, wie es vom Ego aus geht. Während dies beim Ego daher alles eine moralische Entscheidung ist, entscheidet sich beim Selbst alles technisch-willentlich.

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Das Selbst trennt daher nicht, es macht alle Dinge sofort in jeder Hinsicht zu den eigenen. Allerdings muss man sich auch dadurch nicht verarschen lassen.

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Wer verarscht werden will, der wird verarscht. Daher gebe man acht, was man mit sich machen lässt.

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Wenn man kleinen Kindern alles abnimmt, und sie nichts machen lässt, oder die Folgen ihrer eigenen Handlungen selbst mal abarbeiten lässt, dann nimmt man ihnen den Raum, dieses aus eigener Erfahrung lernen zu können, oder wo nötig, es zu müssen.

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Verantwortung beginnt mindestens damit, für die eigenen Ursachen die Folgen selbst zu übernehmen. Und gipfelt damit, den eigenen Willen vollständig zu empfangen. Vollständiger eigener Wille = Vollständiges Selbst (bzw. Selbstgewahrsein).

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Das Selbst ist nicht auf jeder Ebene gleich, sondern abhängig vom eigenen Entwicklungsstand. Die bewusste Arbeit damit beginnt beim Arhat, der dieses als sein eigenes hat. Davor ist das Selbst das Kollektiv.

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Der natürliche Gebrauch des Wortes "Spüren" im deutschen, bedeutet, dass man anderen im geistigen Knochenbau hängt, und gipfelt darin, dass man anderen die Knochen bricht. Ausgenommen davon mögen schlechte Übersetzungen fremdsprachiger Texte noch bilden.

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Mindfuck mag das unkontrollierbare, unstete und unkonzentrierbare rumgehüpfe das Verstandes darstellen, bloßer Fuck, wenn es unbewusst ist, und selbst dazu nicht langt.

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Alle Zentren und Fähigkeiten im Menschen, sind nicht bloßer Zufall, oder dazu da, um zerstört zu werden, sondern um nach besten Mitteln und Möglichkeiten es zu vollbewusstem Gebrauch zu entwickeln.

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Man kann und wird es nie allen Recht machen können. Hauptsache ist, dass man nicht alles Schlecht macht. Und noch wichtiger ist, dass man bei sich selbst mit allem anfängt, alles andere ist immer ein auswegloses unterfangen. Auch wenn es zunächst viel leichter alles scheinen mag. Denn wenn man nicht bei sich anfängt, wird man auch nicht bei sich ankommen können.


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