Der Einweihungsvorgang (alle)

Devino M., Freitag, 01. Februar 2019, 11:13 (vor 227 Tagen) @ Devino M.

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Die Strahlen und die Einweihungen - Die Bedeutung des Einweihungsvorganges

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2400/file2496.html

Lasst uns jetzt betrachten, was der Einweihungsvorgang für den Jünger bedeutet, während er das geforderte Doppelleben zu führen sucht. Ihr werdet bemerken, dass ich es einen Vorgang nenne im Gegensatz zur theosophischen Definition, die es als eine krönende Zeremonie einer Ausbildungszeit betrachtet.

Der Einweihungsvorgang ist in Wirklichkeit das Ergebnis der Tätigkeit von drei Energien:

1. Der Energie, die vom Jünger erzeugt wird, indem er der Menschheit zu dienen sucht.

2. Der Energie, die dem Jünger zur Verfügung gestellt wird, während er erfolgreich im Bauen der Antahkarana fortschreitet.

3. Der Energie des hierarchischen Ashrams, in welchen er «absorbiert» oder eingegliedert wird.

Es sind diese drei Energien, jede mit ihrer eigenen Ausdrucksweise und jede ihre eigenen spezifischen Resultate erzeugend, die den Einweihungsvorgang ausführen oder leiten; diese Energien werden vom Jünger selbst hervorgerufen, und deren zunehmende Kraft und offenbarende Kapazität hängen größtenteils von des Jüngers Entschlossenheit, Zweck und Willen, von seiner Ausdauer und seiner geistigen Aufrichtigkeit ab. Durch sein Verstehen des Wortes «Vorgang» geschieht es, dass der Jünger den wahren Sinn der okkulten Aussage «ehe ein Mensch den Pfad gehen kann, muss er selbst der Pfad werden» entdeckt. Mehr und mehr sieht der Jünger, was es heißt, ein schöpferischer Vermittler zu werden, die schöpferischen Fähigkeiten des Denkvermögens zu gebrauchen und zunehmend (während er schöpferisch tätig ist) sich dem Plan des Schöpfers, des Herrn der Welt, anzupassen.

Die ersten drei Einweihungen befassen sich sehr bestimmt und auf geheimnisvollste Weise mit der schöpferischen Arbeit und mit dem geistigen Ausdruck des dritten Aspekts der Gottheit im Menschen, dem der intelligenten Aktivität. Die vierte, fünfte und sechste Einweihung sind genau so bestimmt mit dem zweiten Aspekt der Liebe-Weisheit verbunden, wie er durch erschaffene Formen zum Ausdruck kommt; die siebte, achte und neunte Einweihung sind vom ersten göttlichen Aspekt, dem des Willens, okkult «inspiriert». Deshalb ist der Mensch erst bei der neunten Einweihung ein voller und wahrer Ausdruck der Gottheit; dann erkennt er, dass sich in ihm alle göttlichen Aspekte treffen. Durch sie ist er bewusst, schöpferisch und konstruktiv in enger Verbindung mit dem Bewusstsein des Einen, in dem wir leben, uns bewegen und unser Dasein haben. Alles dieses ist das Resultat eines Vorganges und die Auswirkung der innewohnenden Lebendigkeit, die in allen Lebensformen zu finden ist, vom kleinsten Atom bis hinauf zu jenen Großen Leben, die für den Jünger nicht viel mehr als Namen sind.
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Viele der Schwierigkeiten entstehen, wenn manche nicht an dem arbeiten wollen, woran sie eigentlich sind, sondern an dem, wonach ihnen gelüstet und was sie in irgendeiner Weise toll finden.

Vieles wendet sich in dem Moment, wo man erkennt, dass man selbst für die anderen da ist, und nicht alle anderen für einen da sind. Auch dass letztlich das Werk der eigenen Hände zählt, nicht so sehr das, was man sich angezogen hat.

Es geht sozusagen darum, sich selbst als göttlich zu erkennen. Nicht in dem man sich irgendwas zuspricht oder erwartet, es wäre damit getan, dass andere einem etwas zuzusprechen hätten. Sondern die Erkenntnis die durch das Werk eigener Hände in einem entsteht.


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