J.Paul: Die Geschichte lehrt uns (alle)

Devino M., Donnerstag, 31. Januar 2019, 10:28 (vor 17 Tagen) @ Devino M.

"Der schönste, reichste, beste und wahrste Roman, den ich je gelesen habe, ist die Geschichte."

- Jean Paul -
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Manche meinen [verstärkt wohl in den Religiösen Kreisen], indem sie irgendein Ideal anhimmeln, dass sie damit bereits besser wären als andere, oder überhaupt auch bereits irgendwas erreicht hätten. Dabei kann es genauso gut, und wird es auch öfter noch sein, dies lediglich eine Verblendung sein [blenden statt sein oder tun]. Ebenso meinen manch andere [vermehrt wohl in Esoterischen Kreisen], wenn sie ein bestimmtes Wissen kennengelernt haben, dass sie dadurch bereits viel weiter als alle anderen Menschen dadurch wären, obwohl sie immer noch genauso sind, wie sie zuvor waren (und lediglich oft durch eine verschrobene Art sich zu unterscheiden wissen).

Nicht Ideale haben Geschichte geschrieben, oder das wovon lediglich die Rede gewesen oder was irgendwer, irgendwo und irgendwann gewusst hat, sondern die Vollbrachte Tat! Und selbst wenn die Tat vollbracht ist, ist es immer noch eine Frage von wem, und in welchen Kreisen derjenige stand, als er dieses vollbrachte, welchen Kreisen dasjenige demnach angehört. Denn dann wird es womöglich nur für die bestimmten Kreise sein. Vielleicht haben diese Kreise dann tatsächlich nichts mit der Menschheit am Hut. Allerdings hätte es dann auch in der Menschlichen Geschichte nichts zu suchen, weil es keinen Teil der Entwicklung darin abgibt.

Ein Beispiel wäre, dass es vor Christus Jesus bereits größere Seelen auf Erden gegeben hat. Die vielleicht zu vielem mehr noch fähig waren (Krishna z.B.), und dennoch ist Christus Jesus vermutlich der bedeutendere oder bedeutendste, jedenfalls vom aktuellen historischen Stand der Geschichte her gesehen. Auch wenn Krishna viel weiter entwickelt gewesen sein mochte, und selbst wenn er große Dinge vollbracht hat, hat er es als Teil seiner bestimmten oder gesamten Kreise vollbracht, er war aber nicht in der gleichen Weise aus der Menschlichen Entwicklung hervorgekommen, als dass dasjenige dadurch der Menschheit zuteil würde. So also auch alles was er tat, nicht die selbe Bedeutung für die Menschheitsgeschichte und Entwicklung hätte, wie das was Christus Jesus tat [welcher doch im wesentlichen oder weit mehr, der menschlichen Entwicklung entstammt, d.h. ein Menschensohn ist].


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