Der kleine aber feine Unterschied (alle)

Sidartha, Dienstag, 22. Januar 2019, 11:40 (vor 26 Tagen) @ Devino M.

Hare Krsna,

Am Sonntag morgen bin ich in die Kirche gegangen zu Jesus statt zu Melchizedek ins Cafe. Im Cafe hatte ich sowieso angedrohten Hausverbot, wenn Herr Melchizedek nicht da gewesen wäre. Besser nicht belasten. Was ein kleiner Brunnen kann, dass kann ein See auch und mehr. Muss ich mich jetzt rechtfertigen, dass ich in der Kirche war? Ja, gewisser Weise habe ich gestern Herrn Melchizedek gebeichtet, dass ich in der Kirche war, die Eigenschaft Beichte war der Fall. Ich sagte "gefühlt" war es sehr schön. Und es stimmt ich saß mehrere Stunden noch nach dem Gottesdienst da und ich habe die Weite genossen in der Kirche zu sitzen anstat im engen Cafe wo man immer nur angemotzt wird, beweg dich, innerlich bewegen, alles dich so zum small talk anregt und es dann immer heißt innerlich die Sachen besprechen. Da in der Kirche war alles da, die Messe, die Stille, die Kirche innen war auch wirklich schön, und es war am Ende ganz leer, also keiner der mich anregt small talk zu machen sondern gebietend sich zu besinnen, dann war da ein riesiges Wand Bild unten Jesus am Kreuz und oben er im Himmel, Zeit und Raum, Himmel und Hölle waren abgebildet, ein Bild mehr als 1000 Worte, keine verschnurbelten Herr Melchizedek Sätze und vorallem keine post-moderne cafe Kunst. Dann kam sogar noch ein alter Freund mir die Hand zu schütteln und ich saß da und ich war voll und außen war voll.

Der kleine aber Feine Unterschied bestand darin, dass ich regelrecht gierig genommen, habe, gefühlt, wie ein schwamm alles aufgesogen habe, hungrig mich gesättigt habe, durstig meinen durst gestillt habe. Ich habe mich zwar fleißig entgegengesetzt der Masse beweget aber im außen und um an nehmen rann zu kommen. Keiner war da der mich gemaßregelt hat, ja die einzige moralische instanz im raum war sicher und fest ans kreuz genagelt und das war gewisserweise offiziel von oben, ich brauchte kein schlechtes gewissen zu haben, aber ich habe angefangen über ihn nachzudenken, wie alle immer nur kommen um zu nehmen, und ich habe eine langes inneres geklicker "gehabt" wie ich Verständnis über Jesus und den Zustand in dem er ist "habe". Aber auch das war nehmen. Frau Mutter ruft mich an, ich soll doch noch zuhause Saugen, ich flüster ins telefon, ich bin gerade in der Kirche. Von aller Pflicht entbunden nur einen Finger zu rühren.

Das war Mateialismus genießen sagt Herr Melchizedek.

Liebe das heißt geben, das ist der kleine aber feine Unterschied.

Bezeichnend habe ich mich in dem Moment und auch gewisser Weise danach als Tugendhaft angesehen und nicht als Materialistisch dass ich in die Kirche gegangen bin, aber als Herr Melchizedek das gesagt hat, musste ich ihm doch die Hand küssen denn er hat mir erst gezeigt. Wie gesagt der Unterschied ist klein und fein. Es macht aber einen Philosophisch einen Himmelweiten unterschied und hat was mit dem Vorlauf und dem Nachlauf des Kirchenbesuchs zu tun, mein Kirchenbesuch war tugendhaft auf der individuellen ebene dem Alltagsbetrieb habe ich aber nichts gebracht.

Im Kenntnis Buch steht dass man erst einmal Religiöse Sättigung braucht um zur Universalen Dimension zu gehen. Osho sagt man soll so viel nehmen bis man überfließt und gewisser Maßen von selbst gibt.

Und ich habe gegeben während ich da saß, ich hab auch beim Gottesdienst drauf geachtet, dass ich nicht irgendwas mitspreche was ich gerade nicht will, worin ich angst, zwang und spuren sehe, ich habe darauf geachtet nicht in den gemeinsamen Knochenbau mit einzugehen sondern allgemein zu bleiben, ich habe mich bemüht was geboten wurde zu würdigen indem ich den Teller leer esse. Es war ein Fest muss ich sagen und ich bin tief erfüllt, erquickt, in der Seele beglückt davon gegangen. Und doch wusste ich in irgend einem Punkt habe ich etwas unanständiges getan, und so war meine Beichte bei Herr Melchizedek, ich war in der Kirche, noch dazu in der Katholischen, noch dazu in einer anderen als in die ich sonst gehe, also auch noch ein neues fass aufmachen. In der Kirche heißt es das Sakrament der Beichte befreit dich von deiner Schuld und deinen Sünden, dadurch dass du die Begegnung suchst ist zwar keine Sünde zu klein dass sie nicht von belang wäre aber keine zu groß, dass sie nicht vergeben werden könnte. Die Beichte bei Melchizedek war nach der Kirchenorgie eine weitere Himmel eröffnende Bescherung, ich war wieder zu hause. Und mir fiel auf einmal ein dort in der Kirche hat noch nie jemand mit mir so gesprochen, und in gewisserweise habe ich nur in verzückung vor Bildern gesessen, hier habe ich einen vor mir der mit mir spricht und vor Bildern sitzen ist leicht, weil sie können dich nicht schuhregeln aber rechtleiten auch nicht.


Salam Alaikum


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