Laotse: Überheblichkeit ist out (alle)

Devino M., Donnerstag, 10. Januar 2019, 16:31 (vor 13 Tagen) @ Devino M.

"Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens, Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens, Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche, Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens. Deshalb meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit."

- Laotse -
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Vieles kann nur gemacht werden, weil auf der anderen Seite etwas oder jemand da ist, mit dem man dies tun kann, oder der sich das bieten lässt, ggf. auf selbige Weise gar nicht agiert oder reagiert und mehr oder weniger Freiraum dafür zulässt. Auf sich allein gestellt, sieht die Sache dann oft ganz anders aus. Dann werden manche wieder sehr klein mit Hut, oder halten die Dinge allein in ihrer Einbildung aufrecht. Bis das böse Erwachen kommt, oder nichts mehr da ist, was erwachen kann, weil man sich selbst jegliche Vernunft ausgetrieben hat.

Mit etwas oder jemand, kann man natürlich dieses auch auf die weniger intelligenten Bauträger oder elementaren Dinge beziehen, die in keiner intelligenten Weise agieren können. Und sich so für allerlei zunächst einspannen lassen. Umgekehrt, wenn jemand charakterlich nicht den Dingen, die er beigebracht bekommt, gewachsen ist, entsteht ebenfalls leicht eine ungehaltene Überheblichkeit. Doch das Leben weiß auch da zu helfen, denn es findet sich dann etwas vergleichbares, was dann die Dinge spiegelt [weil selbiges ebenso gelebt und vertreten wird auf ähnliche Weise].

Allerdings kommt man damit nie durch oder davon. Denn alles bildet einen Selbstabdruck, der dann aufwendig abgearbeitet werden darf. Somit ist vieles nur eine Frage der Zeit. Der Mensch als solches ist dazu in der Lage, intelligent mit den Dingen umzugehen. Ja der Intelligenz-Aspekt kann sogar wesentlich vorausgesetzt werden. Weil er vom Stand der menschlichen Entwicklung allem bereits vorausgegangen ist. Somit ist Überheblichkeit gänzlich out, und es darf auch so viel Intelligenz vorausgesetzt werden, dass man diese an sich selber zu erkennen und abzulegen fähig ist, bevor es an jegliche allgemeinen Kontexte geht [auch ohne das man dieses ansprechen bräuchte].


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