Gruppeneinheit Menschheit - KF (alle)

Devino M., Dienstag, 25. Dezember 2018, 18:25 (vor 28 Tagen)

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Das Gesetz der Anziehung
II. Seine Auswirkungen

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1271.html

4. Gruppeneinheit

Gruppeneinheit muss man gewissermaßen vom mystischen Standpunkt aus betrachten. Im Okkultismus gilt es als eine Selbstverständlichkeit, dass nichts für sich allein steht; es ist aber Tatsache, dass jeder winzigste Teil des Ganzen drei Beziehungen hat, nämlich:

1. zu den Einheiten, die seinen Manifestationskörper bilden,

2. zu seinem eigenen, eine Einheit bildenden Leben,

3. zu der grö0eren Einheit, deren Bestandteil er ist.

Wie verlautet, besteht eines der Hauptziele des Logos darin, Mittel und Wege zu finden, die zu wahrer Gruppeneinheit führen. Alle künftige Entfaltung ließe sich als ein gigantisches Bemühen einer großen Intelligenz betrachten, eine Gruppe zu schaffen; und die Evolution ist demnach ein ungeheures Experiment in Richtung auf dieses Ziel.

Die oben erwähnte, dreifache Verantwortung besteht für das Atom ebenso, wie für den Sonnenlogos. Die Tendenz des Evolutionsvorgangs liegt darin, jede einzelne Einheit, den Mikrokosmos wie den Makrokosmos, zu einem intelligenten Mitarbeiter zu machen, der empfänglich ist für die von außen her auf ihn eindringenden Kräfte, und der gleichzeitig seiner eigenen, internen Ökonomie und der latenten Kräfte und Energien gewahr ist, die er zum Wohl des Ganzen beizutragen hat. Der Mensch steht im mittleren Punkt in der Evolution und kennzeichnet das Stadium in der Evolution des Bewusstseins, in dem ein dreifaches Gewahrsein möglich ist - ein Gewahrsein seiner Individualität, ein Gewahrsein der Kräfte, die untermenschlich sind und beherrscht werden müssen, und ein Gewahrsein seiner Stellung im Rahmen des Planes und Vorhabens eines größeren Menschen. Daher muss der Mensch als die wichtigste aller Evolutionen betrachtet werden, denn durch ihn können die Gesetze der Gruppeneinheit für alle drei - übermenschlichen, menschlichen und untermenschlichen - Gruppen vernunftgemäß zur Auswirkung gebracht werden.
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Auch die Menschheit als gesamtes ist eine Gruppe. Sogar die wesentliche Gruppe, auf die letztlich alles abzielt und warum alles überhaupt veranstaltet wird. Deswegen sollte man nicht vergessen, worum es geht, nämlich das zu erwecken, was die Einheit aller Menschen hervorruft. Das alles irgendwo in Verbindung steht, ist zu banal, um es so anzuführen, dass damit bereits etwas erreicht sei. Es tatsächlich zu erkennen und zur Anwendung zu bringen, ist noch eine andere Sache.

Es heißt zwar, dass die Persönlichkeit keine Rolle in geistiger Hinsicht spielt, und das ist wohl auch so, denn es ist ja eine Zusammenfassung eines Seelenplanes für bestimmte Zwecke und spielt darüber hinaus keine wesentliche Rolle. Dennoch ist es die Persönlichkeit an der die verschiedensten Gruppenvorhaben oft scheitern. Dafür gibt es die verschiedensten Gründe, u.a. kann es daran liegen, dass soweit die Persönlichkeit hört, woran sie Anteil hat und es die größeren geistigen Dinge betrifft, die Brust schnell ins unermessliche anzuschwellen scheint [obwohl selbstredend diese Persönlichkeit dann nicht wirklich diese größeren geistigen Dinge ist und oft auch nicht das geringste dazu beigetragen hat]. Geht es jedoch um die Dinge, die das wahre Leben und Umfeld der entsprechenden Persönlichkeit ausmacht, wird diese schnell sehr klein, als wäre es alles abseits des entsprechenden Menschlichen Lebens dessen Teil sie ist.

Und so gibt es viele weitere Dinge, die lächerlich sind, und doch in Summe dazu führen, dass gewisse Gruppenentwicklungen schwer voran kommen. Dabei kann man vielen vieles kaum verübeln, denn der Entwicklungsgrad ist unterschiedlich und mit diesem auch die Herausforderungen. So kann man auf einem bestimmten Stand zwischen sich und der Menschheit überhaupt nicht unterscheiden [von der geistigen Einheit her besehen]. Ebenso um die Befähigung mit allerlei umzugehen, was man beherrscht und auch wovon man beherrscht wird, und was man vermengt und was man zu ordnen vermag. Auch das ist oft eine Frage der Entwicklung, und weniger der Persönlichkeit. Vor allem, vom mystischen Stand der Gruppeneinheit besehen, ist die Gruppe auch für die persönlichen Belange des Einzelnen nicht verantwortlich. Jeder ist aufgefordert eine intelligente Mitarbeit an den Tag zu legen. Was zunächst heißt, selbst sein Leben aktiv zu gestalten und im Griff zu haben. Und dann zu schauen, wo man vernünftig mitarbeiten kann. Man ist für die Gruppe [auch im Sinne der Menschheit] da, und nicht die Menschheit für einen da, damit es einem persönlich möglichst gut ergeht.


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