Schatzbildung - Kap (alle)

Devino M., Samstag, 15. Dezember 2018, 19:46 (vor 38 Tagen) @ Devino M.

Das Kapital - Karl Marx
1. Band 3. Kapitel - Das Geld oder die Warenzirkulation
3. Geld a) Schatzbildung

... Und spätere Verkäufe ohne nachfolgende Käufe vermitteln bloß die weitere Verteilung der edlen Metalle unter alle Warenbesitzer. So entstehen auf allen Punkten des Verkehrs Gold- und Silberschätze vom verschiedensten Umfang. Mit der Möglichkeit, die Ware als Tauschwert oder den Tauschwert als Ware festzuhalten, erwacht die Goldgier. Mit der Ausdehnung der Warenzirkulation wächst die Macht des Geldes, der stets schlagfertigen, absoluten gesellschaftlichen Form des Reichtums...
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Wir haben Geld einmal als Zirkulations- und Austauschmittel, dieses hat an sich nur den Wert der Ein- und Austauschmöglichkeiten in einer Sphäre der Zirkulationen. Einmal als Geldwert, wenn es die Möglichkeit der Annehmlichkeiten und des Einkaufs vom gesellschaftlichen Gut bildet. Das andere ist, wenn es als Repräsentant des Willens gilt, welcher sich z.B. im Handel oder auch bei Erschaffung und Veränderung von Infrastruktur u.dgl.m. noch, wenn allgemein Geldmittel sich in bewegende Kraft wandelt, basierend auf dem Willen der Akteure.

Dann stellt sich die Frage, ob das Geld wirklich dann Geld ist. Denn es kann in der Hand des einen dieses bedeuten, in der Hand eines anderen etwas anderes. Mitunter abhängig, was einer damit zu verknüpfen vermag, so dass es nicht bloßem Spielgeld gleicht, und einen symbolischen Charakter erhält.

Damit geht letztlich einher, dass das Geld eine magnetische Wirkung ausüben kann. Soweit wie der bestimmte gesellschaftliche Drang von Kaufoptionen darin gebündelt wird.


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