Das Erscheinen eines Jüngers - KF (alle)

Devino M., Sonntag, 02. Dezember 2018, 20:29 (vor 9 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
Bewegung auf der Ebene des Denkens
VI. Wirkungen synthetischer Bewegung
b) Die Ursache periodischer Manifestation

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1261.html

Das Erscheinen eines Jüngers in der Inkarnation wird durch folgende Faktoren beeinflusst:

Erstens hat er den Wunsch, Karma schnell abzuarbeiten und sich auf diese Weise zum Dienst freizumachen. Diesen Wunsch prägt das Ego dem Jünger während seiner Inkarnation ein und vereitelt so das Aufkommen etwaiger gegenteiliger Wünsche des Jüngers nach der Seligkeit des Devachans oder auch nur nach Betätigung auf der Astralebene. Der Jünger strebt daher nach seinem Tode einzig und allein danach, seine subtileren Körper loszuwerden und sich neue zuzulegen. Ein Wunsch nach einer Ruheperiode besteht bei ihm nicht, und da in diesem Wunschsystem und besonders im jetzigen planetarischen Grundplan das Wünschen der bestimmende Faktor ist, besteht in Ermangelung eines Wunsches auch kein Anreiz zu seiner Erfüllung. Der betreffende Mensch verlässt daher die physische Ebene nur für ganz kurze Zeit und wird von seinem Ego sehr rasch wieder in einen physischen Körper hineingetrieben.
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Wer möchte denn nicht ein Leben voller Erfüllung führen, mit allem, was man sich dazu ausmalt. Doch wie oft hat man vielleicht schon so ein Leben geführt, und wie erfüllt ist man nun nach all dem? Irgendwann sieht man ein, dass es doch um mehr geht, und die Erfüllung wird durch kein einzelnen äußeres Leben in dem Sinne erreicht. Auch wenn es keine Einwände gibt, für alles, was einem an guten Dingen zuteil wird.

Allerdings ist schon mehr erforderlich, als irgend ein Interesse an bestimmten Geistigen Dingen. Und selten wird einer von sich aus, alle Bequemlichkeiten ablegen und nur das tun, was im Sinne der geistigen Entwicklung am nützlichsten wäre. Also wird es schon gewisse zusätzliche Anstrengungen erfordern, zu denen man zunächst vielleicht auch teils unfreiwillig geführt wird.

Ein Jünger zeichnet sich darin aus, dass er mehr Aktivität an den Tag legt. Nicht so sehr in einem äußeren Sinne, sondern vielmehr in ihm selbst sind mehr Ebenen und Vorgänge aktiv, als im Falle eines gewöhnlichen Menschen. So ist auch sein Fortschritt von wesentlich mehr Faktoren begleitet, die ihn immer weiter antreiben, sich im Sinne der Dinge mehr zu betätigen, die nicht bloß ihm selbst zugute kommen. Und je mehr er sich so betätigt, um so mehr erkennt er die Zusammenhänge, um so schneller wächst er, und um so mehr setzt er sich unermüdlich ein im und für das größere Ganze.


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