Devachan - KF (alle)

Devino M., Freitag, 30. November 2018, 00:56 (vor 11 Tagen)

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
Bewegung auf der Ebene des Denkens
V. Bewegung und der Impuls zur Formgestaltung
a) Bewegung und die mentale Hülle

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1255.html

Im Devachan gestaltet und poliert der Mensch die Steine, die in den salomonischen Tempel eingebaut werden. Es ist die Werkstatt, in welche die einzelnen Steine (gute Taten und Gedanken) zur Bearbeitung gebracht werden, nachdem sie aus dem Steinbruch des persönlichen Lebens herausgeholt wurden.

Da das Devachan aus mentaler Materie besteht, könnte man es als einen Mittelpunkt oder ein Herz des Friedens innerhalb des Einflussbereichs der Mentaleinheit bezeichnen. Die vier Spirillae bilden vier schützende Kraftströme. Ein entsprechendes Gegenstück zu diesem Kraftstrom lässt sich in den vier Flüssen erkennen, die vom Paradies ausflossen. Aus dem Garten des Paradieses wird der Mensch in die Welt der physischen Inkarnation hinausgetrieben, und der Engel mit dem flammenden Schwerte bewacht den Eingang und verwehrt ihm den Zugang solange, bis er in seiner Evolution so weit fortgeschritten ist, dass er sich dem Eingang mit einer Last von Steinen nähern kann, die der Wirkung des Feuers widerstehen können. Wenn er diese Steine dem Feuer überliefert und sie die Prüfung bestehen, dann darf er wieder in den «Himmel» eintreten, obwohl die Dauer seines Aufenthalts durch die Art und Qualität des Mitgebrachten begrenzt wird.

Wenn das Bewusstsein im Devachan alle Essenzen der Lebenserfahrung absorbiert hat, dann kann auch dieser Ort (oder Aspekt der Materie) ihn nicht länger fesseln; er macht sich von dieser Begrenzung frei und geht in den Kausalkörper über.
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Jede gute Tat und jeder gute Gedanke zählt. Es gibt solche und solche. Manche brauchen viele Inkarnationen, manchen genügen ein paar wenige. Manche sind unbeherrscht nach außen, andere kommen mit den auf sie einströmenden Einflüssen nicht zurecht. Noch andere zeigen sofort bei jedem neu erworbenen Fortschritt, dass sie diesem nicht gewachsen sind, indem sie alles sofort einsetzen und ausprobieren müssen. Und bevor sie sich irgend einer damit verbundenen Verantwortung bewusst werden, sind sie auch schon irgendwo unterwegs, um ihre Folgen wieder einzusammeln zu gehen.

Ja, alles ist mit allem verbunden [wenn auch indirekt] und alles ist nicht ohne Bedeutung und Auswirkung. Leicht lässt sich also über etwas debattieren, schwieriger ist es, selbst erst einmal etwas Ertragreicheres auf die Beine zu stellen. Auch dem also, der das Debattierte vollbringt, würden bei einer Debatte zum selbigen, nicht weniger Dinge einfallen, wie etwas davon anders oder besser möglich sei. Doch ist man in einer Situation, stellt man fest, wie vielseitig viele, teils zunächst banal erscheinende Dinge, sind, die erst einmal zu bewerkstelligen sind. Überhaupt, wer etwas nützliches tut, hat selten Zeit, darüber zu reden.

Also sollte man erst einmal lieber die eigenen Steine zum Tempelbau herbei bringen, statt sich über andere Steinmetze den Mund zu zerfuseln, ohne auch nur selbst etwas in die Hand genommen zu haben. Das aberwitzige ist oft, dass jeder sich in der besseren Position wähnt. Eine Grundlage sieht, dort zu sein wo er sei. Die guten Dinge sich selbst zuzusprechen, die schlechten Dinge den anderen. Doch was bräuchten einen die Dinge dann bekümmern, wenn es nicht die eigenen sind? Sie bekümmern einen deswegen, weil sie in irgend einer Weise doch die eigenen sind. Und die guten Dinge, bei den anderen, die fallen gar nicht erst auf, weil sie ihren Zweck erfüllen ohne aufzufallen. Ebenso auch die eigenen guten Dinge, sie fallen nicht ins Gewicht, sie sind das Gewicht, das Gleichgewicht nämlich.


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