T.N.Hanh: Die Blume (alle)

Devino M., Montag, 19. November 2018, 10:00 (vor 22 Tagen) @ Devino M.

"Wenn wir in das tiefste Innere einer Blume blicken, sehen wir in ihr Wolken, Sonnenschein, Minerale, Zeit, Erde und alles andere im Kosmos. Ohne Wolken könnte es keinen Regen geben und so auch keine Blume."

- Thich Nhat Hanh -
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Selten wird man in der Blume sehen, was diese alles hinter sich vereint haben muss, um nur so als Blume dastehen zu können. Denn ohne dass ihr ein ganzes Mineralreich vorweggegangen ist und unzählige andere Entwicklung, könnte es diese Blume so nicht geben. D.h. allerdings auch, dass die Blume all diese Dinge in sich bereits vereint.

So nimmt man einen jeden Menschen, auch hier sind bereits Mineral-, Pflanzen- und Tierreich vereint in ihm anzutreffen. Ohne dass all dieses seiner Entwicklung vorausginge, gäbe es keinen Menschen.

Wissen wir also wirklich zu schätzen, was uns alles bereits gegeben ist, und was in uns bereits vereint ist, um zu sein, wer wir sind? Wie wandelt die Blume all dies, was ihr gegeben ist um, in das, was sie uns dann zeigt? Und wie zeigen wir all jenes, was in uns liegt?


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