Strahlen 3/5/7 und die Unterscheidung - KdU (alle)

Devino M., Montag, 23. April 2018, 12:48 (vor 84 Tagen) @ Devino M.

Kritik der Urteilskraft - I. Kant - §76. Anmerkung

Daher ist der Begriff eines absolut-notwendigen Wesens zwar eine unentbehrliche Vernunftidee, aber ein für den menschlichen Verstand unerreichbar problematischer Begriff. Er gilt aber doch für den Gebrauch unserer Erkenntnisvermögen nach der eigentümlichen Beschaffenheit derselben, mithin nicht vom Objekte und hiemit für jedes erkennende Wesen: weil ich nicht bei jedem das Denken und die Anschauung, als zwei verschiedene Bedingungen der Ausübung seiner Erkenntnisvermögen, mithin der Möglichkeit und Wirklichkeit der Dinge, voraussetzen kann. Für einen Verstand, bei dem dieser Unterschied nicht einträte, würde es heißen: alle Objekte, die ich erkenne, sind (existieren); und die Möglichkeit einiger, die doch nicht existieren, d.i. Zufälligkeit derselben wenn sie existieren, also auch die davon zu unterscheidende Notwendigkeit, würde in die Vorstellung eines solchen Wesens gar nicht kommen können.
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Nun kann man aber durchaus bei einer Spezies urteilsfähiger Wesen annehmen, dass jedenfalls ein Mindestmaß gleicher Bedingungen und auch Möglichkeiten des Umganges damit gegeben wird. Etwas anderes ist es z.B. welche kosmischen Strahlen worin vorherrschend sind.

Die Strahlen 3/5/7 sind von Haus aus die von Unterscheidungskraft beseelten. Der 3. Strahl der aktiven Intelligenz neigte sich in die Detailarbeit zu kehren. Der 5. Strahl die Details wissenschaftlich auszuarbeiten, und der 7. Strahl, der zeremoniellen Ordnung, verstärkt wohl mit die Zuordnung und Einordnung.

Wenn man bedenkt, dass bei den kosmischen Strahlen, sowohl im Physischen, Astralen, als auch Mentalen Träger jeweils einer gesondert vorherrschend ist, als auch bei der Persönlichkeit, Seele und Monade ein Trägerstrahl ggf. auch noch Unterstrahlen stets eine größere Stimulanz ausüben, lässt sich ermessen, warum bestimmte Neigungen und Tendenzen gar nicht ausbleiben können. Hinzu kommt, dass jeder Strahl auf jeden anderen Strahl von anderer Wechselwirkung ist.

Daher wird mitunter angenommen, wie verschieden doch jeder Mensch ist, was allerdings nur nicht einmal sein eigener Verdienst sei, sondern lediglich daher resultiert, dass der Mensch ein zusammengesetzes Wesen aus vielem ist. Beginnend bei den einzelnen Zellen, die sich durch diverse Stimulanz in verschiedener Richtung entwickeln.

Doch alles in allem, selbst wenn einem etwas mehr oder weniger liegt, ist es doch so, dass die Unterscheidung ein wesentliches Element ist. Denn ohne Unterscheidung könnten (zumindest Subjektiv) nicht einmal ein Objekt von einem anderen unterschieden werden und es würde alles in unserer subjektiven Wahrnehmung zu einem Brei verschwimmen. Allerdings auch objektiv, ist es nur deswegen unterteilt, weil bereits eine Unterscheidung dahin getroffen worden ist. Zu viel Unterscheidung geht gar nicht, zu wenig ist wohl eher üblich, und nicht wenig davon zudem fauheitsbedingt, denn nicht alles können einem die Strahlen abnehmen und übernehmen.


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