Der Grund des Strebens (alle)

Felix, Dienstag, 17. April 2018, 21:25 (vor 155 Tagen) @ Felix

Goethe 16. April

Sehe jeder, wo er bleibe.
Und wer steht, dass er nicht falle.

* * *

Jeder hat Selbstverantwortung, ob er sie wahrnimmt oder nicht, ob er daran glaubt oder nicht.
Dharma oder Karma.

Fallen ist ein relativer Begriff, und besagt, wie man sich in dem Moment in seinem System aufgestellt hat. Sei es bewusst oder unbewusst. Die eigentliche Aufstellung wird sowieso von Oben dirigiert, der Mensch kann nur Handlungen machen, die zum einen oder anderen führen.

Wo man bleibt, wo man hingeht. Streben (in eine Richtung) ist zwar für den Menschen notwendig, er 'muss' sich bewegen, jedoch ist die Qualität des Strebens auch ausschlaggebend. Man könnte sagen, Hauptsache man bewegt sich, und das stimmt auch, insofern dass man dabei sich selbst und seiner Umgebung bewusst wird und etwas lernt. Sämtliches (?) menschliches Streben ist jedoch mit einem Makel behaftet, welchen Grades auch immer. Man kann sich also schon mal mit dem Gedanken anfreunden, dass alles, was man auch nur mit einem Quäntchen Selbstsucht erbaut hat (wissend oder unwissend), wieder einreissen darf. Auch wenn es zwischenzeitlich gewinnbringend ist. Alle Projekte in dieser Kategorie fallen unter 'Im Steinbruch der Persönlichkeit arbeiten'.

Wenn man erkennt, dass Streben aufgrund eines unbewussten Antriebes immer nur 'einer Karotte nachrennen' ist (egal wie relativ vollkommen sie ist), dann ist die Folge davon entweder Depression, oder bewusstes Arbeiten unter der Kontrolle des Geistes, der Seele. Oder beides. (Die Pyramide)



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