Zitate April 2018 - Ökonomie (alle)

Devino M., Sonntag, 01. April 2018, 11:28 (vor 109 Tagen)
bearbeitet von Devino M., Sonntag, 01. April 2018, 15:29

"Alles, was zuviel ist, wird der Natur zuwider."

- Hippokrates -
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Die Natur untersteht dem Gesetz der Ökonomie und die Entfaltung erfolgt an der Stelle des geringsten Widerstands. Alles was drüber geht, und für die Natur an der Stelle entartet, weil es nicht mehr von den inneren Zusammenhängen und verschiedenen zugehörigen Gesetzen beherrscht und vom selben Leben durchpulst wird, wird abgesondert. Vom Stand der Natur her findet dann meist eine Zerstörung und Auflösung der Form statt, welche nicht mehr länger aufrecht erhalten und belebt wird.

Die Ökonomie der Seele ist eine andere. Denn die Seele folgt nicht dem geringsten Widerstand, sondern versucht sich selbst in allem zu finden und zu erkennen. Das hieße die eigene Initiation und selbstständiges erreichen zählt da lediglich. Da Zeit keine wesentliche Rolle spielt, kann es sich die Seele erlauben, sich etwas zunächst auf lange Sicht unerreichbares vorzunehmen, und so lange danach zu streben, bis sie alles umrundet hat und sich selbst darin verwirklicht und erkannt hat.

Die Ökonomie des Geistes könnte da eher das Gegenteil von der der Natur sein. Denn da es für den reinen Geist keine Widerstände gibt, wird das Unmögliche zur Regel erhoben. Damit wird das abgesondert, was darin keinen Einlass findet, weil es an allem möglichem scheitert, und der Geist somit letztlich als reiner Geist zu sich selbst immer wieder finden kann.


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