Spender von Gaben - KiW 19:4:D20 (alle)

Devino M., Freitag, 09. Februar 2018, 00:15 (vor 309 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern - T 19:4:D:20

Bedenke sorgsam, wie du auf den Spender dieser Gabe schauen willst, denn so, wie du auf ihn schaust, so wird die Gabe selber dir erscheinen. So, wie er als Geber entweder von Schuld oder von Erlösung gesehen wird, so wird auch sein Angebot angesehen und empfangen werden. Die Gekreuzigten geben Schmerz, weil sie Schmerz haben. Die Erlösten aber geben Freude, weil sie vom Schmerz geheilt sind. Jeder gibt so, wie er empfängt, aber er muss wählen, was das, was er empfängt, sein wird. Und er wird seine Wahl an dem erkennen, was er gibt und was ihm gegeben wird. Auch ist es nichts und niemandem in Himmel oder Hölle gegeben, sich in seine Entscheidung einzumischen.
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Ja, es ist zu einem beträchtlichen Ausmaß schon dieses, man empfängt, was man gibt. Einen weiteren Teil allerdings bildet auch der Entwicklungsstand der Seele und die übernommenen Aufgaben.

Denn an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen, heißt auch, dass je fortgeschrittener der Entwicklungsgrad, desto delikater und fordernder die Aufgaben, die von jeweiliger Seele auf sich genommen und übernommen werden. Wobei es nicht nur auf die Seele an sich bezogen bleibt. Also kann man mitunter an dem, womit man alles konfrontiert ist, mitunter auch erkennen woran man ist.

Und wenn man nicht Erster ist und war, dann ist man Spender von Gaben, die einem oder durch einen gegeben sind. Überhaupt, es spielt zunächst keine Rolle, wer man ist, sondern dass man den Part erfüllt, der einem zuteil wurde, weil er einem zuteil wird und zuteil ist.


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