Goethe - Die Suche

Felix, Samstag, 03. Februar 2018, 12:09 (vor 286 Tagen) @ Felix

Die Pyramide hat geschrieben ...

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Ängstlich ist es, immer zu suchen, aber viel
ängstlicher, gefunden zu haben und verlassen
zu müssen.

* * *

Wer sich nicht als innerer Buddha erkennt, für den geht die Suche automatisch los. Der Drang, sich selbst zu erkennen ist jedem Wesen angeboren. Egal wohin einen das führt, ins Chaos, ins Licht, usw. Suchen ist also etwas zutiefst natürliches, aber auch etwas nicht natürliches, weil es aus einem Bewusstsein des "Mangels" entsteht.
Etwas zu finden, und etwas zu "haben" ist mitnichten dasselbe. Es ist aber wahr, dass jede Erkenntnis auf der vorherigen aufbaut, und sich so der Gesichtskreis stetig erweitert. Insofern muss man auch einst geniale Einsichten immer wieder für neue opfern. Das ist auch etwas, das unbedingt (!!) in der Schule gelehrt werden muss. Zumindest muss man das Wissen anbieten. Das meiste Leid entsteht doch erst dadurch, dass der Mensch irgendetwas "festhalten" will. Dadurch schränkt er seine Wahrheit sehr ein. Natürlich ist das ein Lernprozess, den jeder einzeln durchmachen muss im Konkreten, aber schaden würde es ja nicht, wenn der Grundsatz darüber im kollektiven Bewusstsein klar wäre.



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