Handfestigkeit - BG 18:67 (alle)

Devino M., Dienstag, 02. Januar 2018, 00:12 (vor 53 Tagen)

Bhagavad Gita 18:67

Yogananda:
Sprich über diese Wahrheiten zu niemandem, der keine Selbstbeherrschung oder Hingabe besitzt, noch zu jemandem, der nicht bereit ist zu dienen, noch zu einem, der nichts hören will, noch zu einem, der schlecht über Mich spricht.

Prabhupada:
Dieses vertrauliche Wissen darf niemals denen erklärt werden, die nicht entsagt, nicht hingegeben und nicht im hingebungsvollen Dienst tätig sind oder Mich beneiden.

Reclam:
Du darfst das, was ich dir gesagt,
Nicht lehren den, der mich verschmäht,
Der unbußfertig mich nicht liebt,
Mir feindlich gegenübersteht.

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Entweder jemand verinnerlicht das, was ihm an geistigem Wissen vermittelt wurde, oder nicht. Im Falle wenn nicht, besteht die Gefahr, dass es instrumentalisiert und zusätzlich für selbstsüchtige Zwecke eingesetzt wird.

Ansonsten kann etwas so und so oft erklärt werden, wenn es nicht verinnerlicht und Teil des eigenen Willens wird, ist es eigentlich umsonst und zwecklos. Wird es nur veräußerlicht, dann entsteht schonmal Scheinheiligkeit u.dgl.m.

Es wird ohnehin viel zu oft mehr gemeint, als dann wirklich dahinter steht, sobald es mal zu einer Probe der Handfestigkeit kommt, wenn es auf Herz und Nieren geprüft wird, wie es so schön heißt. Doch was ist dann an der Stelle dessen, wo etwas sein sollte, weil es eher dorthin gehört? Das dann das, was dabei heraus zu drängen neigt, weil es dort aufgenommen wurde, wo es scheinbar nicht hingehörte...


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