Erfahrungszugewinn trotz Begrenztheit - KiW 18:8:1 (alle)

Devino M., Sonntag, 31. Dezember 2017, 02:47 (vor 50 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern - T 18:8:1

Nur das Gewahrsein des Körpers ist es, das die Liebe begrenzt erscheinen lässt. Denn der Körper ist eine Begrenzung der Liebe. Der Glaube an begrenzte Liebe war sein Ursprung, und er wurde gemacht, das Unbegrenzte zu begrenzen. Denk nicht, dass das bloß allegorisch ist, denn er wurde gemacht, um dich zu begrenzen. Kannst du, der du dich selbst in einem Körper siehst, dich als eine Idee erkennen? Alles, was du siehst, identifizierst du, mit Äußerlichkeiten, mit etwas außerhalb seiner selbst. Du kannst nicht einmal an Gott ohne einen Körper denken oder irgendeine Form, die du zu begreifen glaubst.
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Nimmt man alles als eine Art von Erfahrung, ohne Wertung, wie es zu sein hätte, oder wie man es sich lieber wünschte, dann geht vieles bereits leichter. Was schlichtweg daran liegt, dass allerlei Überflüssigkeiten entfallen.

Selbst also die Begrenztheit dieser oder jener Art, ist nicht mehr als eine Art von Erfahrungszugewinn. Und zwar in der Weise, um eine solche Erfahrung überhaupt auch nur machen zu können.

Manche Individuen halten sich lieber daran, nicht irgendwelche scheinbar begrenzenden Erfahrungen machen oder auf sich nehmen zu wollen. Was allerdings allein an der Identifizierung festgemacht wird. Doch bliebt dies vorrangig eine Frage dessen, worin man ist (und nicht wo man lieber sein wollte). Sich bloß für etwas anderes halten, als was da ist, führt weder zu weiterem Fortschritt, noch lässt es die erforderliche Erfahrung zu, um letztlich tatsächlich bereichert an Erkenntnis und Erfahrung weiter schreiten zu können.


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