Sokrates: Gesellschaftsvertretung (alle)

Devino M., Mittwoch, 15. November 2017, 01:25 (vor 246 Tagen) @ Devino M.

"Zur Unterscheidung von Gutem und Schlechtem bedarf der Verständige keines anderen Menschen."

- Sokrates -
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Oft wird bereits aus dem, was man meint es gehe anderen ab oder fehlen diesen, oder sie bräuchten etwas mehr von etwas, bereits eine gewisse Manipulation anderer, in dem man andere zu verändern versucht, ohne bei sich selbst damit zu beginnen.

Wenn man an Mangel glaubt, glaubt man auch oft, andere hätten etwas damit zu tuen, und es fehlte einem nur, weil andere es hätten.

Doch sind keine anderen da und man ist über geraume Zeit mit sich allein, und man findet sich mit diesem ab, dann gibt es nichts mehr was man bräuchte, weil es nichts mehr gibt im Vergleich zu anderen, was einem ermangelte, außer der Gesellschaft mit anderen.

Um die eigene Bildung jedoch zu fördern, bedarf man keiner Lehrer, das Leben lehrt bereits hinreichend für den, der daraus seine Lehre zu ziehen bereit ist, und was man für sich nicht lernt, lernt man für andere erst recht nicht.

Und was man aus allem lernt, kann kein Unterricht besser vermitteln, als der Wille zu lernen selbst...


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