Den Himmel im Gebäck genügt - KiW 15:9:5 (alle)

Devino M., Dienstag, 17. Oktober 2017, 01:07 (vor 340 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs im Himmel - ähm - in Wundern - Te 15:9:5

Wenn du den Heiligen Geist dir nur von Gottes Liebe berichten lassen würdest und vom Bedürfnis deiner Schöpfungen, immerdar bei dir zu sein, dann würdest du die Anziehungskraft des Ewigen erfahren. Niemand kann Ihn davon sprechen hören und noch lange hier verweilen wollen. Denn es ist dein Wille, im Himmel zu sein, wo du vollständig bist und ruhig, in so sicheren und liebevollen Beziehungen, dass jede Begrenzung unmöglich ist. Möchtest du deine kleinen Beziehungen nicht dafür eintauschen? Denn der Körper ist klein und begrenzt, und nur die, die du ohne die Grenzen siehst, die das Ego ihnen auferlegt, können dir die Gabe der Freiheit anbieten.
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Tja, man kann sich bloß selber ehrlich Fragen, welche Rolle man wem in seinem Umfelde zuschreibt und warum, sowie für welche Zwecke man was (unter)hält. Und dies ist es, was man selbst in die Verhältnisse und Beziehungen hineinlegt und hineingibt oder bringt.

Hat am Ende also vor allem mit einem selber doch zu tuen. Und jeder darf sich dann einst es ehrlich anschauen und entscheiden, ob er länger daran festhalten und dieses wirklich behalten möchte, oder aufgeben und gegen eine andere Sichtweise eintauschen.

Es bleiben einem die eigenen Schöpfungen, denn sie ähneln einem am meisten, und entsprechen der eigenen Sprache am besten. Sie fühlen sich zu einem am stärksten daher hingezogen, weil man vom selben spricht und kündet, wie diese selbst.

Doch der Himmel wird nicht unbedingt dadurch näherrücken und erreicht, weil man allem anderen entflieht, und sich quasi in Abrahams Schoß begibt und niederlässt.

Der Himmel ist auch hier und jetzt zugleich. Nur noch etwas mehr sogar dies, als man es selbst dann ist, wenn man nicht darin ist. Und hat man diesen wirklich erblickt und erreicht, dann ist er überall auch mit einem.

Man muss nirgends hingehen, und man braucht auch nichts zu erreichen. Es braucht nur das da zu sein, was da ist, und man sich bloß selbst in dem Moment genügen.. und mehr auch nicht...


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