Bereitwilligkeit zum Üben - KiW 15:4:2 (alle)

Devino M., Donnerstag, 12. Oktober 2017, 01:01 (vor 342 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern - T 15:4:2

Dein Üben muss deshalb auf deiner Bereitwilligkeit gründen, die ganze Kleinheit loszulassen. Der Augenblick, in dem dir die Größe dämmert, ist nur so weit entfernt wie dein Verlangen nach ihm. So lange, wie du nicht nach ihm verlangst und dir stattdessen die Kleinheit lieb und teuer ist, um so viel ist er fern von dir. Um so viel, wie du ihn willst, bringst du ihn näher. Glaube nicht, dass du die Erlösung auf deine eigene Weise finden und haben kannst. Gib jeden Plan, den du für deine Erlösung gemacht hast, im Tausch für Gottes Plan auf. Seiner wird dich zufrieden stellen, und nichts sonst kann dir Frieden bringen. Denn Friede ist von Gott und von niemanden außer Ihm.
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Es geht hierbei sicherlich nicht ums Verlangen im Sinne eines Begehrens. Das wäre dann ohnehin nur Persönlichkeit. Sondern die Bereitwilligkeit den Sinn für das größere Gesamte zu entwickeln und sich im Sinne des Größeren zu betätigen. Und so wie man sich dafür, statt im Sinne von bloß Eigeninteressen, betätigt, entwickelt sich auch der Sinn für dieses in natürlicher Weise mit.

Und wie sehr man also auch z.B. auf irgend eine Einweihung aus wäre, wird man sie alleine nicht erreichen. Man erreicht überhaupt keine Einweihung allein, auch wenn man doch letztlich alles dafür tuen tut.

Pflicht ist der erste Einweiher, und dieses ganz mit Recht. Eine Einweihung kommt über Nacht, heißt, dann, wenn man gar nicht mit ihr rechnet. Und meist realisiert man auch erst hinterher, was vorgefallen ist. Ausgenommen vielleicht es gibt wesentliche Gründe dafür, dass man weiß, was von statten geht. Meistens jedoch wohl nicht.

Eher also in dem man sich im Sinne des größeren Gesamten einsetzt und darin völlig aufgegangen ist, und sich selbst in der Weise durch Übung damit, die Größe beibringt. Sich also in gewisser Weise in der Erfahrung damit, von der Größe selbst überzeugt hat, erschließt sich diese als die eigene oder in welcher Weise man daran Anteil hat.

Auch wird die wesenhafte Größe dann da sein, wenn man sich entsprechend dafür einsetzt. Anders gesagt, es hat nichts mit Privatvergnügen oder lediglich einigen persönlichen Privilegien zu tuen. Gar nicht!

Es liegt an der Einbeziehung des Größeren vermittelst der eigenen Seele. Wenn diese also bei der jeweiligen Sache ist und damit arbeitet, und für gewöhnlich auch nur so lange, wie die Seele damit arbeitet und dieses einbezieht. Ist also etwas ganz anderes, als das, wonach einem wäre, ganz nach Lust und Laune oder Stimmung. Im gewissen Sinne alles nur Übungspfad, immer, vor allem immer, wenn es vergänglicher Natur ist, welcher Art auch immer.. und an sich kann es auch nur so oder so ähnlich sein darum...


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