Einheitsmoment - KiW 14:7:1 (alle)

Devino M., Montag, 25. September 2017, 01:33 (vor 151 Tagen)

Ein Kurs in Wundern - T 14:7:1

Was willst du? Licht oder Dunkelheit, Erkenntnis oder Unwissenheit sind dein, aber nicht beides. Gegensätze müssen zusammengebracht, nicht getrennt gehalten werden. Denn ihre Trennung ist nur in deinem Geist, und sie werden durch Vereinigung versöhnt, genau wie du. In der Vereinigung muss alles, was nicht wirklich ist, verschwinden, denn Wahrheit ist Vereinigung. Wie Dunkelheit im Licht verschwindet, so verblasst die Unwissenheit, wenn die Erkenntnis dämmert. Die Wahrnehmung ist das Medium, durch das Unwissenheit der Erkenntnis überbracht wird. Doch muss die Wahrnehmung ohne Täuschung sein, denn sonst wird sie zum Boten der Unwissenheit anstatt zum Helfer bei der Suche nach der Wahrheit.
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Nur dasjenige, was wirklich ist, soll auch zusammengebracht werden. Situationsbezogene Präzision könnte auch Einheitsmoment genannt werden. Dann also, wenn alles zusammengebracht wird, was in der Situation oder in einem Moment, zusammengehört.

Das kann sehr viel bedeuten in einem weitreichenden Sinne. Denn im Grunde, so viel wie man alles vereint hat, z.B. als zur einer Monade gehörig, kann auch dieses eine Art von Einheitsmoment sein.

Denn in dem Moment, wo noch nicht alles zusammengebracht ist, und es nicht eine Angelegenheit des Raumes wäre, und könnte es als eine Frage von Zeit angesehen werden, so könnte es situationsbezogen als eine Fragmentierung nach zeitlichen Abläufen vorgestellt werden. Doch im Einheitsmoment wäre dieses dann zusammengebracht.

"Einheitsmoment", welch ein schöner Begriff. Und überhaupt, was nicht alles in Begriffen steckt. Klar könnte man sich über Symbole wohl nicht weniger effektiv austauschen, doch dürfte es dann mehr in zeichenform, vielleicht einer Art visuell-telephatischer Kommunikationsform erfolgen. Weniger jedoch in sprachlicher Lautform.

Begriffe mögen zwar darauf bedacht und dafür ausgelegt sein einen Inhalt zu konkretisieren und zu veranschaulichen, doch für einen mehr Subjektiven Inhalt oder eine Idee, existiert selten ein einziger Begriff der sich als hinreichend ausreichend erweist.

Begriffe sind wertvoll und sollten vor Gebrauch gut reflektiert sein. Denn nur so lässt sich damit auch etwas vermitteln, was ja auch eine Art von Präzision darstellt, und was einer jeden gegenständlichen Betrachtung stets zugute kommen wird. Doch sind sie ebenso zur Reflexion geeignet, denn in ihnen lässt sich die ganze Historie des Menschlichen Sprachentwicklungsverlaufes wiederfinden.


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