Wahrheitsbezogen, statt vorteilsbedacht - KiW 14:2:2 (alle)

Devino M., Sonntag, 17. September 2017, 02:37 (vor 158 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern - T 14:2:2

Der Heilige Geist, Der wohl sieht, wo du bist, jedoch erkennt, dass du anderswo bist, beginnt Seine Lektion in Einfachheit mit der grundlegenden Lehre, dass "die Wahrheit wahr ist". Das ist die schwierigste Lektion, die du je lernen wirst, und letztlich auch die einzige. Einfachheit ist für einen verdrehten Geist sehr schwierig. Bedenke alle die Verzerrungen, die du aus nichts gemacht hast, all die seltsamen Formen, Gefühle, Handlungen und Reaktionen, die du daraus gewoben hast. Nichts ist dir so fremd wie die einfache Wahrheit, und nichts möchtest du weniger gern hören. Der Kontrast zwischen dem, was wahr ist, und dem, was nicht wahr ist, ist vollkommen augenfällig, du aber siehst ihn nicht. Das Einfache und das Offensichtliche sind nicht augenfällig für diejenigen, die Paläste und königliche Gewänder aus nichts machen und glauben, sie seien ihretwegen Könige mit goldenen Kronen.
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Was von all dem, was außerhalb des Himmels getan wird, ist wahr und was nicht? Zwar ist ja auch das, was ein Mensch macht, von irgendeiner Art tragfähigem Gehalt (und sei es letztlich nur für diesen selber), doch nicht für alles gibt es einen realen Hintergrund, und so mag es auch ein Agieren begründet auf Illusionen darstellen.

Wahrheit ist wohl selbst in seiner kompliziertesten Ausführung immer noch einfach. Denn sie beinhaltet nichts, von dem, was gar nicht da ist. Soll heißen, es mag sich zwar um sehr weitreichende Wahrheiten handeln die einen entsprechenden Umfang beinhalten mögen, und doch bleibt was wahr ist grundsätzlich nachvollziehbar.

Wahrheit ist einfach, weil sie keine komplexen Mechanismen benötigt um sich zu erklären oder verteidigen zu müssen, weil es bloß in gesonderter Weise und nur für das bestimmte Individuum nachvollziehbar nur wäre und nicht allgemein hin.

Wie nackt wäre wohl die Welt, wenn alle Unwahrheit auf einmal aufgehoben und weg wäre? Und wie befreiend wäre es dann wohl? Oder würde man dann noch etwas von dem zurück haben wollen, von dem man ganz klar wüsste, dass es nicht echt ist?

Warum tut man sich so schwer damit alles unnötige, überflüssige oder gar schädliche (auch solcherlei, von dem man es weiß) zu unterlassen und aufzugeben? Ist es nur, weil man sich daraus und davon einen Vorteil für sich verspricht? Und beruht es alles auf vorteilsbezogenen Handlungsweisen?

Wahrheit ist nicht parteiisch oder auf Vorteil bedacht. Gerade darum erst, dass sie in jeder Hinsicht unbestechlich ist, und sich also auch nicht verrücken lässt, ist Wahrheit einfach Wahrheit.


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