M.Gandhi: Das Wenn und Aber (alle)

Devino M., Mittwoch, 30. August 2017, 12:27 (vor 178 Tagen) @ Devino M.

"Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten gehört ebenso zu unseren Pflichten wie die Zusammenarbeit mit dem Guten."

- Mahatma Gandhi -

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Im Grunde genommen ist es einfach, alles was man tut, zahlt man entweder mit seinem Willen oder unterschreibt es mit seiner Energie. Alles was man lässt, abhängig von den Verhältnissen, damit verhält es sich ähnlich.

Es funktioniert nicht, bei einer Regierung hinzugehen und zu sagen, die Politiker sind dafür verantwortlich, und man ist ohnehin gegen diese u.ä. Man ist als ein Landesmann dafür mit verantwortlich, dass das Land so aufgestellt ist, wie es ist, und die Politiker es sind, die da sind.

Nicht nur als Mensch, sondern auf einer etwas anderen Ebene auch mindestens als Seele trägt man mit dazu bei, andernfalls hätte man wesentlich früher sich dafür einsetzen können, dass es nicht so ist, wie es ist, oder all dem gänzlich fernbleiben können.

Wenn man es einfach nur passieren lässt und soweit kommen lässt (in welcher Hinsicht auch immer) ohne deutlich dagegen zu sein, so gehört es mit bis zu einem gewissen Gerade zur eigenen Verantwortung. Denn immer vertreten die Politiker irgend eine bestimmte Summe, aus deren Kraftverhältnissen sie in der Position sind, und würden sie nämlich ins Abseits geraten, wären sie weg.

Klar kann man nicht einfach nur überall gegen alles sein, ist da nichts, wofür man auch ist, dann ist man aus der bestimmten Summe gesehen, bloß ein Klotz am Bein all dessen. Also heißt es zu schauen, wofür man einsteht oder wo man dann dagegen ist. Und man vertritt das, was man aufrecht vertreten kann, oder ist dagegen und vertritt dieses oder ist einfach gar nicht zugegen und vertritt dann auch nichts davon.


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