Mensch, ich bin ja die Seele selbst - SuE (alle)

Devino M., Freitag, 25. August 2017, 02:36 (vor 181 Tagen) @ Devino M.

Die Strahlen und die Einweihungen -
Einweihung IV. Die Grosse Entsagung oder Kreuzigung


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2500/file2526.html

Auch muss daran erinnert werden, dass diese Errungenschaft der Konzentration und diese erreichte Freiheit nicht das Ergebnis einer symbolischen Zeremonie, sondern das Resultat von Leben des Leidens, von geringeren Entsagungen und von bewusster Erfahrung sind. Diese bewusste Erfahrung, die zur vierten Einweihung führt, ist ein festgeplantes Unternehmen, zu dem man gelangt, indem man allmählich wahre Vision erreicht, den göttlichen Plan ahnt, mit ihm zusammen wirkt und intelligentes Streben den Platz des von Aspiranten normalerweise gezeigten vagen Sehnens und des sporadischen Bemühens «gut zu sein» einnimmt.

Es wird euch deshalb klar sein, warum diese vierte Einweihung vom vierten Strahl der Harmonie durch Konflikt regiert wird. Das Harmonisieren der niederen mit den höheren Zentren, das Harmonisieren oder Errichten rechter Beziehungen zwischen den drei Welten der menschlichen Evolution und der buddhischen Ebene, der mit jeder Einweihung zunehmende Kontakt zwischen der Menschheit und der Hierarchie und der Dienst des Errichtens von rechten Beziehungen unter den Menschen - dies sind einige der Ergebnisse, die ihr jetzt schon theoretisch begreift und die ihr eines Tages in eurer eigenen Erfahrung praktisch und ihrem Wesen nach erfassen werdet. Mit dieser Strahlenenergie wirkt der Eingeweihte, wenn er die Grosse Entsagung durchführt und dadurch auf das Kardinale Kreuz der Himmel versetzt wird. Das ist die Energie die ihn befähigt, im Ewigen Jetzt zu leben und den Bindungen der Zeit zu entsagen. Während der ganzen Erfahrung kämpft er gegen das, was materiell ist; unter dem Gesetz unseres Planeten (und, wenn ihr es nur wüsstet, unter dem Gesetz unseres Sonnensystems) wird nichts erreicht, ausser durch Kampf und Konflikt - Kampf und Konflikt, die auf unserem Planeten mit Leid und Pein verbunden sind, die aber, nach dieser vierten Einweihung, ohne Leiden sind. Darin kann ein Hinweis auf den Zweck, für welchen unser kleiner Planet existiert und seine einzigartige Lage im Schema der Dinge bemerkt werden.
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In dem Zusammenhang weiter besehen, dass die Kluft zwischen den Ebenen schwindet, und die seelendurchdrungene Persönlichkeit selbst die Rolle der Seele immer mehr einnimmt, indem sie selbst gar nicht mehr zum tragen kommt, muss das Leid sich ja auch irgendwo relativieren. Dieses geschieht gerade in der Erkenntnis: "Mensch, ich bin ja die Seele selbst".

Und wie es in früheren Zeiten gewesen sein mag, dass man leidet und unter einem gewissen Leid wie begraben und zu ersterben scheint, so ist es dann von mehr dem Seelenstand her so, dass alles was vom Niederen stirbt, eine erlebbare Befreiung bedeutet und man selbst mehr auf der Seite steht, die einfach bleibt.

Selbst wenn manche Erfahrung nach wie vor bitter sein mag und man wie mit einem Bein in der einen Welt und dem anderen in der anderen sich aufzuhalten scheint. Doch ist der Sieg immer die Erlösung, und die Freude auf der Seite größer. So wird man sich nicht wenig also fragen, warum hielt man bloß so oft zu früheren Zeit an diesem mehr fest, was da zu leiden und zu sterben scheint und entschied sich immer wieder dafür?Und hielt sich für Es und wollte es stets aufrecht erhalten, obwohl man doch gerade durch dieses am meisten zu leiden nur schien? Vermutlich, weil es einen größeren Teil der Identität gebildet hatte und einnehmender für einen war, weil man mehr daran glaubte, als an die eigene Seele.


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