Der Weg mit Herz - KiW 13:6:1 (alle)

Devino M., Dienstag, 22. August 2017, 01:34 (vor 273 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern - T 13:6:1

Wahrheitsgemäß wahrnehmen heißt, der ganzen Wirklichkeit gewahr zu sein durch das Gewahrsein deiner eigenen Wirklichkeit. Aber hierfür dürfen keine Illusionen deinen Blick verstellen, denn die Wirklichkeit lässt keinen Raum für irgendeinen Irrtum. Das heißt, dass du einen Bruder nur so wahrnimmst, wie du ihn jetzt siehst. Seine Vergangenheit hat in der Gegenwart keine Wirklichkeit, und deshalb kannst du sie nicht sehen. Deine vergangenen Reaktionen ihm gegenüber sind ebenfalls nicht da, und reagierst du auf sie, dann siehst du nur ein Bild von ihm, das du gemacht hast und das dir an seiner Stelle lieb und teuer ist. Frage dich bei deinem Infragestellen von Illusionen, ob es wirklich vernünftig ist, das, was vergangen ist, als gegenwärtig wahrzunehmen. Wenn du dich an die Vergangenheit erinnerst, während du auf deinen Bruder schaust, wirst du unfähig sein, die Wirklichkeit, die jetzt ist, wahrzunehmen.
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An und für sich ist eines jeden Vergangenheit seine eigene Sache, denn ein jeder darf selbst darin seinen Abschluss suchen und finden. Und die Mehrheit ist wohl hinreichend selbst Opfer ihrer jeweiligen eigenen Vergangenheit.

Auch in die Gegenwart gelangt vieles hinein, z.B. in und vermittelst desjenigen und derjenigen Energie und Konstitution in hinreichendem Ausmaß. Somit ist die Vergangenheit, wenn auch eigentlich unabhängig aller individuellen Details, hinreichend auch in der Gegenwart noch vertreten und zugegen.

Denn vieles hört ja nicht einfach auf zu sein. Und vieles besteht nicht einfach, ohne das, was dem vorausging oder woraus es wurde. Doch das, was unabhängig von allem Entstehenden und Vergehenden existiert, für das hat alles der Veränderung einheimgestellte ohnehin weder Bestand noch eine nennenswerte Bedeutung.

Manche sind sich selber schon Strafe genug. Und was bräuchte es da noch diesem zuzusetzen? Die Wirklichkeit sollte da einem wichtiger sein, als die Wichtigkeit ohne Wirklichkeit - ausgenommen derer, die angenommen und dazu erklärt wurde.

Die wichtigste Ressource ist wohl der Geist selbst. Dazu auch einhergehend allerlei Geistige Gesetze. Dann die eigene Seele, und so auch die Gesetze, die die Seele betreffen. Und dann ehrlich mit sich selbst zu sein - unter Einbeziehung all dessen - so viel wie einem möglich ist.

Und schon ist man auf dem Weg mit Herz, Seele und Geist. Manches ist es nicht wert und manches ist es wert, um den Geist darauf zu richten, die Seele einzubringen, und mit seinem ganzen Herzen bei der Sache zu sein.


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