Wie es kommt und geht - KiW 13:E:2 (alle)

Devino M., Donnerstag, 10. August 2017, 00:53 (vor 196 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern - T 13:E:2

Die Schuld in den Geist des Gottessohnes anzunehmen war der Anfang der Trennung, genauso wie die Sühne anzunehmen ihr Ende ist. Die Welt, die du siehst, ist das Wahnsystem derjenigen, die die Schuld verrückt gemacht hat. Sieh dir diese Welt sorgfältig an, dann wird dir klar, dass es so ist. Denn diese Welt ist das Symbol der Strafe, und alle Gesetze, die sie zu regieren scheinen, sind die Gesetze des Todes. Kinder werden unter Schmerzen und durch Schmerzen in sie hineingeboren. Von Leiden begleitet wachsen sie auf und lernen, was Kummer, Trennung und Tod sind. Ihr Geist scheint in ihrem Gehirn gefangen zu sein, und seine Kräfte scheinen abzunehmen, wenn ihr Körper verletzt wird. Sie scheinen zu lieben, doch sie verlassen und werden selbst verlassen. Sie scheinen zu verlieren, was sie lieben; das ist vielleicht die wahnsinnigste aller Überzeugungen. Und ihr Körper welkt dahin und röchelt, wird in die Erde gelegt und ist nicht mehr. Und keinen gibt es unter ihnen, der nicht gedacht hat, dass Gott grausam ist.
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Was viele wohl auf Erden überhaupt wollen? Sie werden es wohl meist selbst nicht recht wissen. Wüssten sie es, könnten sie diese Frage auch umgehend beantworten.

Nahe dieser Frage wäre auch die, woher man gekommen sei? Wüsste man wenigstens dieses, dann ließe sich meist auch auf die Frage warum man hier sei eine Antwort leichter finden.

Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass es vielen schwer fällt sich zu dem hin zu orientieren, wohin es überhaupt gehen soll. Daher wird irgend etwas gesucht, oft etwas, was allgemeinhin oder von einer bestimmten Mehrzahl, als etwas von Wert und als erstrebenswert angesehen wird.

Nur wenn nahezu keiner eigentlich recht weiß, welches Ziel es denn sein soll, dann kann auch dieses, wovon man nicht weiß, auch nicht gefunden und erreicht werden.

Und wenn man nun mal da ist, und weder weiß warum, noch wohin es gehen soll, dann nehmen die Dinge irgendwie einfach ihren Lauf. So wird dann für das, was auf dem Weg passiert, die Verantwortung gern bei einer höheren Instanz gesucht.

Allerdings, wenn man nicht weiß, wohin es gehen soll, dann ist alles was auf dem Weg ist, auch nur ein Ergebnis dessen. Denn man weiß dann doch auch nicht, ob es nicht doch das ist, was man eigentlich gesucht hatte.. wenn man auch nicht sagen kann, dass es nicht doch das ist, was man wollte, und man nichts wollte, ohne eindeutig nichts zu meinen...


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